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Saros: Housemarque eifert FromSoftware nach und will "den Markt erziehen"
Trotz überschaubarer Verkaufszahlen blicken die Macher von Returnal optimistisch in die Zukunft und schließen eine Rückkehr zu kleineren Projekten nicht aus.
Housemarque wurde 1995 in Finnland gegründet und machte sich mit Arcade-Shootern wie Super Stardust oder Nex Machina einen Namen. Nach dem großen Erfolg von Returnal (2021) kaufte Sony das Studio auf. Saros ist nun die zweite große Eigenmarke für die PS5.
Saros mag nicht das meistverkaufte Exklusivspiel auf der PlayStation 5 sein. Dennoch ist Entwickler Housemarque überzeugt, dass auch für seine Spiele noch Wachstumspotenzial besteht. Ein Beispiel für ein Studio, das mit Titeln sehr erfolgreich ist, die einst als kaum massentauglich galten, ist für die Finnen Dark-Souls-Macher FromSoftware.
In einem interessanten Interview mit The Game Business wird klar, dass die Parallelen nicht allzu weit hergeholt sind.
„FromSoftware ist in einem ähnlichen Genre schon sehr lange unterwegs und hat sich [in dieser Zeit] eine ordentliche Fanbase aufgebaut“, erklärt Studioboss und Mitgründer Ilari Kuittinen. „Wir haben zwei einzigartige Spiele auf dem Markt: Returnal und Saros. Das ist gewissermaßen noch Neuland. Da müssen wir dem Markt das Konzept erst noch näherbringen, damit die Leute sagen: ‚Hey, diese Flow-Zustände sind ja richtig cool.‘“
„Die Entwicklung von FromSoftware – angefangen bei King’s Field bis zu dem, was das Studio heute ist ... Wir maßen uns nicht an, auch nur annähernd auf diesem Level zu sein“, ergänzt Kuittinen. „Aber [genau wie sie] werden wir unserem Kern treu bleiben. Wir wollen weiterhin zeigen, dass das hier die coolsten Games sind, die ihr zocken könnt. Das ist unser Ziel.“
Brand Director Mikael Haveri ist sich sicher, dass dies „Schritt für Schritt“ gelingen werde.
Das japanische Studio FromSoftware begann 1994 mit King's Field als reiner Nischen-Entwickler. Erst durch Demon's Souls (2009) wuchs die Hardcore-Fanbase. Heute bricht das Studio mit nur leicht zugänglicheren Hits wie Elden Ring alle internationalen Verkaufsrekorde.
Angesprochen auf die Verkaufszahlen von Saros (die sich Analystenschätzungen zufolge in den ersten zwei Wochen auf 300.000 Einheiten beliefen), gerät Haveri nicht ins Schwitzen:
„Schon witzig: Als Returnal erschien, nahm es erst etwas später so richtig Fahrt auf. Viele aus der Community drangen sukzessive tiefer in das Spiel vor. So etwas spricht sich dann herum und weckt das Interesse weiterer Leute.“