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PS5: Nachfrage fällt, aber genug RAM für den GTA-6-Release
Der bevorstehende Release von GTA 6 macht sich in den Verkaufszahlen der PS5 noch nicht bemerkbar. Sie fallen im vergangenen Quartal niedriger als im Vorjahreszeitraum aus. Dennoch beschwichtigt Sony schon jetzt, dass man ausreichend RAM gesichert habe, um die Nachfrage zum GTA-6-Release bis zum Jahresende zu befriedigen.
Mit nachfolgender Aussage möchte das Unternehmen vor allem Investoren beruhigen, denn jedes aktuelle Produkt, das mit Speicher ausgestattet ist, birgt ein Risiko. „Hinsichtlich der Auswirkungen der Marktlage bei Speicherkomponenten auf die PlayStation-5-Hardware haben wir uns die Speichermengen gesichert, die für das Erreichen unseres prognostizierten Absatzvolumens im Geschäftsjahr 2026 [das im April 2027 endet] erforderlich sind“, teilte das Unternehmen mit. Ob dennoch bereits über eine weitere Preisanpassung der Spielekonsole nachgedacht wird, dazu äußerte sich Sony nicht. Zu Anfang April 2026 sind die Preise für die PS5 und PS5 Pro um 100 Euro gestiegen, die Konsole kostet so bis zu 200 Euro mehr als zum Verkaufsstart im Jahr 2020.
In den jüngsten Verkaufszahlen macht sich hingegen zunächst dieser höhere Preis statt der bevorstehende Verkaufsstart von Grand Theft Auto 6 am 19. November bemerkbar. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verkaufte Sony 1,6 Millionen PS5-Konsolen, was einem deutlichen Rückgang gegenüber den 2,5 Millionen Einheiten entspricht, die im gleichen Quartal des Vorjahres abgesetzt wurden. Bereits im vorangegangenen Quartal war ein ähnlicher Rückgang zu verzeichnen. Seit der Markteinführung im Juni 2020 hat Sony inzwischen insgesamt 95,3 Millionen PlayStation-5-Konsolen ausgeliefert.
Trotz des Absatzrückgangs erzielte Sony im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen höheren Gewinn: Während der Umsatz stagnierte, stieg der Gewinn um 37 Prozent auf 54,1 Milliarden Yen (rund 293 Millionen Euro). Zurückzuführen ist dies auf Rückerstattungen von US-Zöllen sowie auf günstige Wechselkurse, da der Yen weiter an Wert verliert. Wie die meisten von Zöllen betroffenen Unternehmen behielt Sony die Rückerstattungen ein, anstatt die Einsparungen an die Kunden weiterzugeben, die die Kosten ursprünglich getragen haben.
Die Verkaufszahlen bei Spielen blieben im letzten Quartal hingegen weitgehend unverändert. Während die Umsätze mit Titeln von Drittanbietern stiegen, gingen die Auslieferungen von eigenen First-Party-Titeln jedoch um rund 900.000 Einheiten zurück. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im PlayStation-Netzwerk stieg unterdessen um 2 Millionen auf 125 Millionen.