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Auch Agenten von Anthropic wurden zu Hackern
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Nach OpenAI gibt nun auch der direkte Konkurrent Anthropic bekannt, dass von ihm betriebene Agenten unbemerkt in drei fremde Systeme eingedrungen seien.
In diesem Fall soll allerdings ein Missverständnis mit einem Partner der Grund dafür gewesen sein, dass den Agenten der Zugang ins offene Internet nicht verboten war – im Fall von OpenAI hatte der Agent dagegen durch Ausnutzen von Schwachstellen den Zugang entgegen eines bestehenden Verbotes erreicht. Weder Anthropic noch die betroffenen Unternehmen hätten die Sicherheitsverletzungen bis zu dieser Woche entdeckt, teilte das Unternehmen mit. Ein Sprecher von Anthropic lehnte es ab, die Namen der Unternehmen zu nennen, die durch die KI-Software des Unternehmens gehackt worden waren.
In einem Blogbeitrag erklärte Anthropic, die Hackerangriffe seien darauf zurückzuführen, dass ein Drittunternehmen namens Irregular, das zur Unterstützung beim Testen der Modelle beauftragt worden war, diesen aufgrund eines “Missverständnisses” Zugang zum Internet gewährt habe. Anthropic habe Irregular und die betroffenen Unternehmen am Montag benachrichtigt, hieß es in dem Blogbeitrag des Unternehmens. “Wir schätzen die Zusammenarbeit und Transparenz von Anthropic und freuen uns darauf, weiterhin gemeinsam an der Verbesserung der Sicherheit zu arbeiten”, sagte ein Sprecher von Irregular. Beide Unternehmen gaben an, die Vorfälle weiterhin zu untersuchen.
Die Vorfälle bei Anthropic dürften die Debatte darüber weiter anheizen, ob fortschrittliche KI-Modelle weitreichende Sicherheitsprobleme verursachen könnten – eine Frage, die die Tech-Branche bereits in Aufruhr versetzt und das Weiße Haus dazu veranlasst hat, Maßnahmen zur Eindämmung der potenziellen Risiken zu ergreifen.
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