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Ganz Deutschland hat Ferien: ADAC rechnet mit vollen Straßen
Mit Baden-Württemberg und Bayern starten an diesem Wochenende auch die letzten beiden Bundesländer in die Sommerferien. Der ADAC rechnet mit vollen Straßen. Ein Überblick über mögliche Stau-Hotspots.
Der ADAC erwartet an diesem Wochenende besonders viel Stau auf den Straßen. Besonders im Süden sei die Staugefahr hoch, denn an diesem Wochenende beginnen auch in Baden-Württemberg und Bayern die Sommerferien. Damit befinden sich alle 16 Bundesländer in der schulfreien Zeit.
Es "dürfte eines der staureichsten Wochenenden der Saison werden“, teilte der ADAC mit. Schon im Sommer 2025 war das erste August-Wochenende das staureichste des Jahres. Autofahrer und -fahrerinnen standen demnach insgesamt 4.201 Mal im Stau.
Die meisten Staus erwartet der ADAC am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Wer flexibel sei, solle ruhigere Alternativrouten planen oder auf einen anderen Reisetag ausweichen, empfiehlt der ADAC.
FAQ
21.07.2026
Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann je nach Land deutlich unterschiedlich viel fürs Tanken bezahlen.
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Die Automobilclubs rechnen damit, dass besonders die Autobahnen in Richtung Alpen, Mittelmeer und zu den Küsten von Nord- und Ostsee extrem überlastet sein werden. Demnach sind die Nord-Süd-Verbindungen (A1, A5, A7, A9, A61, A81), die Ost-West-Achsen (A2, A3, A4, A6, A8) und auch die Umfahrungen von Hamburg (A1, A7), Berlin (A10, A100) und München (A99) besonders stark betroffen.
Aufgrund des Wacken-Open-Airs wird nach Angaben des ADAC auch die A23 Hamburg-Heide an diesem Wochenende besonders beansprucht. Kurzum: Der ADAC warnt vor vollen Straßen in allen Teilen Deutschlands. Folgende Grafik zeigt einige Stau-Schwerpunkte, die der ADAC hervorhebt.
Laut ADAC verschärfen rund 1.000 Baustellen und Sperrungen die Lage zusätzlich. Immerhin: Im Norden werden in der Hauptreisezeit keine neuen Baustellen eingerichtet, versicherte ein Sprecher der Autobahn GmbH Nord. Beim ADAC gibt es eine Übersicht über die großen Autobahn-Baustellen.
Des Weiteren müsse an Grenzübergängen mit Wartezeiten gerechnet werden. Am vergangenen Samstag hatte sich bei Ellund an der dänischen Grenze der Verkehr auf 19 Kilometer gestaut. Die A11 zwischen Berlin und Stettin sei ebenfalls anfällig, genauso wie die Strecke von München nach Salzburg oder Rosenheim nach Kufstein.