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Glorious GHS Wireless Infinite Play im Test: Cleveres Akku-System trifft auf guten Sound
Das neue Gaming-Headset für 230 Euro punktet mit Hot-Swap-Batterien für grenzenlose Spielzeit. Klanglich solide, verpasst es aber den Thron.
Das Headset GHS Wireless stattet der amerikanische Hersteller Glorious nun ebenfalls mit seinem Infinite-Play-System aus. Der Gedanke dahinter: Euch soll nie der Strom ausgehen. In der Theorie eine sinnvolle Funktion, doch natürlich muss ein Headset auch noch andere qualitative Kriterien erfüllen - erst recht, um einen Preis von rund 230 Euro zu rechtfertigen. Gelingt das dem GHS Wireless Infinite Play?
Box & Zubehör: Neben dem Headset bekommt ihr noch das ein oder andere mit dazu. Einerseits zum Beispiel zwei jeweils zwei Meter lange USB-Kabel (USB-C zu USB-C), eine Basisstation, ein 2,4-GHz Dongle (USB-C), einen USB-A-Adapter, die beiden austauschbaren Akkus, das abnehmbare Mikrofon sowie eine kleine Anleitung.
Design und Verarbeitung: Glorious bietet das Headset sowohl in weißer als auch in schwarzer Farbe an. Im Gegensatz zu anderen Kopfhörern in einer vergleichbaren Preisklasse setzt das Unternehmen dabei überwiegend auf Kunststoff bei der Verarbeitung - eine kleine Ausnahme sind die Drehknöpfe an beiden Ohrmuscheln, die aus Aluminium gefertigt wurden. Für den Test hatte ich die schwarze Variante hier, die mit ihrer Schlichtheit und dem matten Look optisch punktet. Ein wenig Farbe (Orange) bringen das Band für den Kopfbügel und der Stoff im Inneren der Ohrmuscheln ins Spiel.
Abseits der erwähnten Drehknöpfe sind die Ohrmuscheln auch nicht mit Optionen überfrachtet. Es gibt jeweils noch eine Taste, mit der ihr zum Beispiel die Stummschaltung aktiviert, den Verbindungsmodus wechselt oder die Bluetooth-Kopplung einleitet. Trotz der weitestgehend aus Kunststoff bestehenden Konstruktion ist das Headset mit etwa 360 Gramm recht schwer. Aber keine Sorge, beim Tragen macht sich das nicht wirklich bemerkbar. Das GHS Wireless Infinite Play ist gut gepolstert. Wie es um die langfristige Haltbarkeit bestellt ist, lässt sich anhand des vergleichsweise kurzen Testzeitraums aber schwer sagen - eine Metallkonstruktion hätte hier natürlich Vorteile gegenüber Kunststoff.
Das US-Unternehmen Glorious (ehemals Glorious PC Gaming Race) wurde 2014 gegründet. Die Marke machte sich anfangs mit besonders großen Mauspads einen Namen und ist heute in der PC-Community vor allem für extrem leichte Gaming-Mäuse im Waben-Design und anpassbare Tastaturen bekannt.
Um euch qualitativ guten Sound auf die Ohren zu feuern, setzt Glorious auf angewinkelte 40-mm-Treiber mit einem Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz. Das Mikrofon arbeitet in einem Bereich von 70 bis 10.000 Hz und wenn ihr das abnehmbare Mikrofon nicht verwendet, könnt ihr ein alternatives nutzen, das direkt im Headset integriert ist. ENC wird verwendet, um Hintergrundgeräusche beim Sprechen zu filtern, Support für ANC gibt es hingegen nicht.
Was die Verbindungsmöglichkeiten anbelangt, habt ihr auch hier die Wahl zwischen drei Optionen: 2,4 GHz und Bluetooth 5.4 für den kabellosen Betrieb, alternativ klemmt ihr das USB-Kabel dran. Die enthaltene Basisstation erfüllt verschiedene Zwecke. Einerseits könnt ihr diese an euren PC anschließen und dann an die Station das USB-Dongle für den 2,4-GHz-Betrieb anbringen. Andererseits ladet ihr damit die austauschbaren Akkus des Headsets auf. Zudem ist das Headset mit PlayStation 5 und 4, Nintendo Switch und Mobilgeräten nutzbar.
Die Akkus sind übrigens ganz leicht zu verwenden. Ihr müsst sie einfach nur an der rechten Ohrmuschel in den dafür vorgesehenen Slot schieben. Das ist unkompliziert und erfordert nicht einmal ein Abnehmen des Kopfhörers. Beim Tausch könnt ihr auch weiterhören, denn Glorious hat im Headset selbst einen kleinen Guardian-Akku untergebracht. Dieser soll das Headset für rund drei Stunden noch mit Strom versorgen, wenn ihr gerade keinen Ersatzakku zur Hand habt oder ihn erst noch aufladen müsst.
Performance und Qualität: Für den gebotenen Preis liefert Glorious mit seinem Headset eine vernün