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Chronologie zum Iran-Krieg: Trumps Drohungen, Trumps Rückzieher
Mal droht Trump mit heftigen Angriffen, dann spricht er wieder von einer bevorstehenden Einigung: Seit Monaten äußert sich der US-Präsident inkonsistent zu den Iran-Gesprächen - eine Chronologie der Widersprüche.
US-Präsident Donald Trump ist in dem seit fünf Monaten andauernden Iran-Krieg bereits mehrfach diesem Muster gefolgt: Zunächst droht er Teheran mit massiven Angriffen, falls die iranische Führung nicht rasch US-Forderungen zustimmt. Kurz vor einer Eskalation schwenkt er ein.
So auch dieses Mal: Nach der vorläufigen Absage weiterer Angriffe auf Iran hat Trump eine Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik angekündigt. Mindestens 38 Mal stellte Trump nach einer von CNN vorgenommenen überschlägigen Zählung in Aussicht, dass das Abkommen mit Iran praktisch fertig sei. Mindestens 38 Mal kam die Antwort aus Teheran, dass es keinerlei Einigung gebe. Ein Überblick über Trumps bisherige Ankündigungen zu Angriffspausen:
Interview
08.07.2026
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Trump setzt Iran eine Frist, die Straße von Hormuz freizugeben, andernfalls drohe eine Vernichtung durch Zerstörung ziviler Infrastruktur. In einer Pressekonferenz droht Trump, er würde Iran "in die Steinzeit zurückversetzen", sollte bis Ablauf seines Ultimatums keine Einigung erzielt sein.
Die USA und Iran vereinbaren eine zweiwöchige Waffenruhe, um die heftigen Kämpfe zu beenden, die am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen begonnen hatten - Pakistan vermittelt. Trump verkündet die Vereinbarung weniger als zwei Stunden vor Ablauf eines von ihm gesetzten Ultimatums an Teheran, sich zu ergeben oder Angriffe auf Brücken und Kraftwerke zu riskieren. Solche Angriffe würden bedeuten, dass "eine ganze Zivilisation sterben" werde, sagte Trump.
Trump kündigt an, die Waffenruhe mit dem Iran auf unbestimmte Zeit zu verlängern - einen Tag vor ihrem geplanten Ablauf. Er erklärt, Vermittler hätten ihn gebeten, Angriffe auszusetzen, damit die iranische Führung zusätzliche Vorschläge vorlegen könne. Die fragile Waffenruhe hält bis zum 8. Mai, als die USA erneut Angriffe auf iranische Tanker fliegen.
Nach erneuten scharfen Drohungen gegen Iran erklärt Trump, einen geplanten großen Militärangriff auszusetzen, weil "ernsthafte Verhandlungen" liefen. "Es scheint eine sehr gute Chance zu geben, dass sie etwas ausarbeiten können. Wenn wir das ohne Bombardierung erreichen können, wäre ich sehr froh", sagte er. Am 27. Mai nehmen die USA nach gescheiterten Gesprächen die Angriffe wieder auf.
Laut US-Außenminister Rubio liegt im Iran-Krieg nun ein "ziemlich solides Angebot" auf dem Tisch.
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