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Prozessor-Rangliste 2026: CPU-Vergleich mit AMD Ryzen 9000, 7000 & Intel Core (Ultra)
Diese CPU-Rangliste hilft dabei, den richtigen Prozessor vom Typ AMD Ryzen oder Intel Core Ultra zu wählen. Basis sind die CPU-Tests, Vergleiche und Benchmarks der Redaktion. Empfohlen werden die besten CPUs für Gaming-, Kreativ- und Office-PCs in den Klassen Einsteiger, Mittelklasse, Oberklasse und HEDT für August 2026.
Diese CPU-Rangliste nutzt als Basis für die Leistungsvergleichs-Rankings die unzähligen Prozessor-Tests und CPU-Benchmarks, die ComputerBase seit über 25 Jahren vornimmt.
ComputerBase testet nicht für Hersteller, sondern einzig und allein, um potentiellen Kunden die Vor- und Nachteile von Produkten zu erörtern. Auch diese Kaufberatung hat damit vorrangig nur ein Ziel: Ehrliche Hilfe zu leisten, statt möglichst schnell Umsätze über Verkaufsprovisionen zu erzielen. Über Käufe über die integrierten Affiliate-Links freut sich die Redaktion natürlich trotzdem. Oder über den Support durch die werbefreie Nutzung der Seite mittels ComputerBase Pro.
Einen noch breiteren Überblick über die Leistungsfähigkeit von CPUs aus mehr als zehn Jahren in Multi-Threading- und Single-Core-Anwendungen liefern abseits der redaktionellen Tests viele Inhalte aus der großen ComputerBase-Community, die im Forum Mainboards und CPUs: Kaufberatung tagein, tagaus auch bei Fragen und Problemen rund um das Thema Prozessoren helfend zur Seite steht.
Aktuell einen Prozessor neu zu kaufen ist das eine, doch oft gehört dazu auch noch mehr: Mainboard und Arbeitsspeicher. Doch dieser ist in den letzten Monaten um 400 Prozent im Preis gestiegen, oft kostet ein Speicherkit nun mehr als ein Prozessor. ComputerBase hat das Thema zuletzt eng begleitet, auf einige davon sei hier noch einmal hingewiesen.
Was vor einem Jahr noch als Blasphemie galt, ist mit Blick auf die Preise derzeit durchaus eine Überlegung wert: Nur ein statt zwei RAM-Riegel nutzen. Das kostet je nach gewähltem Prozessor in Anwendungen kaum Leistung, in Spielen sind es hier und da einige bis zweistellige Prozente. Doch die Gewissheit: Nichts wird deshalb direkt zur Ruckelorgie verkommen, wie ComputerBase zuletzt in mehreren Tests gezeigt hat:
Ein modernes System mit DDR5-Speicher ist den Vorgängern in der Regel auch mit nur einem RAM-Riegel noch überlegen. Denn neue CPU-Architekturen sind oft so viel schneller, dass es die Einbußen beim Betrieb mit nur einem Speichermodul spielend wieder ausgleichen kann. Weil auch die neuere Plattform (z.B. AM5 vs. AM4) viel moderner ist und länger Support erhalten wird, spricht nahezu nichts für den expliziten Neukauf alter Hardware um Geld zu sparen.
Da auch DDR4-Speicher zuletzt noch schneller im Preis anzog als DDR5 und DDR3 einfach nur völlig veraltet ist, bleibt der Ratschlag der gleiche wie zuletzt: Die Preise für DDR5 haben sich auf hohem Niveau eingependelt, nun heißt es in den sauren Apfel beißen und diesen Weg trotzdem zu gehen. Es ist eine Investition in die Zukunft, denn DDR5 wird noch viele Jahre zugegen sein. Jetzt auf eine alte Plattform aufzurüsten, ergibt keinen Sinn.
Die „Neuvorstellung“ des AMD Ryzen 7 5800X3D zuletzt ändert daran nichts. Dieser ist nur für Kundschaft, die bereits ein voll ausgebautes AM4-System hat, also keinen DDR4-RAM mehr kaufen muss. Denn die CPU allein ist viel zu teuer für das, was sie nur leistet, lohnt deshalb nur als Upgrade für ein Ryzen 1000/2000/3000.
Der neueste AMD Ryzen 7 9850X3D (Test), der Vorgänger 9800X3D, oder Ryzen 9 9950X3D und auch 9900X3D bilden zusammen mit den Vorgängern AMD Ryzen 7 7800X3D, Ryzen 5 7600X3D bzw. 7500X3D und als letzte Neuvorstellung AMD Ryzen 7 7700X3D die Riege der schnellsten Gaming-CPUs. Die Effizienz bei den 9000er-Modellen ist jedoch nicht mehr so gut wie zuvor. Unterm Strich sind sie aber weiterhin das beste Komplettpaket, wenn absolute Höchstleistung in einem Gaming-PC mit High-End-Grafikkarte gesucht wird.