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Xbox Series - »Das war es für Konsolen und Spiele-PCs, wenn es so weitergeht«: Der nächste harte Rückschlag trifft die Gaming-Community
Die Xbox Series X kostet in Europa nun bis zu 800 Euro – Community und Foren diskutieren die Folgen der Preiserhöhung.
Zum 1. August hat Microsoft die bislang nur für die USA bestätigte Preiserhöhung auch in Europa und Großbritannien vollzogen.
Die Xbox Series X mit Laufwerk kostet nun 800 Euro, 2020 waren es noch 500 Euro. Die Series S liegt bei bis zu 600 Euro – gut anderthalbmal so viel wie 2023. In der Community herrscht seitdem Endzeitstimmung.
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Im Xbox-Subreddit sammeln sich seit der Ankündigung Hunderte Kommentare; selten dürfte der Grundton so eindeutig düster gewesen sein.
Nun bleibt zu sagen, dass es nicht ausschließlich die Verzweiflung ist, die regiert. Bei manchen ist es Erleichterung, sich noch eine Xbox-Konsole vor dem Preis geschnappt zu haben – etwa »Hedgeyourdata«, der seine erste Konsole einen Tag vor der Erhöhung bestellte.
Dass Microsoft dabei nicht mal kostendeckend arbeitet, macht die Lage nicht entspannter. Microsoft-Insider Jez Corden von Windows Central schreibt, ihm sei zugetragen worden, Microsoft mache trotz Erhöhung noch rund 150 US-Dollar Verlust je Konsole.
Pikant ist auch das Timing: Die Erhöhung fällt mitten in den Start der Vorbestellphase von GTA 6, was mehreren Nutzern besonders zynisch vorkommt – wie etwa »Skul« auf Bluesky mutmaßt, dürfte dieses Spiel dank des »FOMO«-Effekts (Fear Of Missing Out) noch einige zum Kauf bewegen und damit in den sauren Apfel beißen.
Für Microsoft ist damit auch die Lage fürs kommende Helix-Gerät ein wenig schärfer geworden: Wird es offener und mehr mit dem PC vergleichbar, müsste es laut Corden auch wie ein PC bepreist werden – mit den negativen Konsequenzen, die die Kommentarspalten für unser Hobby befürchten.