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Weltall - Kollision abgesagt: »Asteroid 2024 YR4« stürzt nicht auf den Mond – historisch wirds trotzdem
So könnte es aussehen, wenn 2024 YR4 2032 in einem wahren Inferno auf dem Mond einschlüge. Indes kommt dazu doch nicht – wieso lest ihr hier. (Bildquelle: Adobe Firefly)
Der Asteroid 2024 YR4 wird anders als gedacht, doch keinesfalls auf dem Mond einschlagen, geschweige denn auf der Erde. Er wird laut der laut der ESA in rund 20.000 Kilometern Entfernung am Mond vorbeischrammen - in der Astronomie ist das quasi nichts. Das entspricht auf die Erde übertragen ungefähr den mittelhohen Orbits, die GPS-Satelliten nutzen.Die komplette Geschichte von seiner Entdeckung, den Vermutungen und den potenziell einst für möglich gehaltenen Folgen, lest ihr im folgenden Artikel.
In wenigen Jahren erwartet euch eventuell ein Ereignis, das es seit 5.000 Jahren nicht mehr gab: Der Einschlag eines rund 60 Meter großen Asteroiden auf dem Mond könnte einen Strom von Trümmern aus dem Erdtrabanten schlagen und Richtung Erde driften lassen.
Uns Menschen auf der Erde stünde unmittelbar ein harmloses kosmisches Spektakel bevor, doch vereinzelt droht Gefahr.
Wir ordnen die Lage für euch ein und beschreiben, womit zu rechnen ist. Außerdem verraten wir euch, wann ihr euch 2028 und 2032 etwas im Kalender notieren könnt.
Ende 2024 entdeckten Astronomen den Asteroiden 2024 YR4: Eine Zeit lang galt eine Kollision mit der Erde als unwahrscheinlich, aber möglich. Ein solcher Asteroideneinschlag auf der Erde wäre durchaus gefährlich.
Dank Hunderten von Beobachtungen und Analysen, unter anderem vom James-Webb- und Hubble-Teleskop, bemessen wir die Wahrscheinlichkeit für einen Eintritt in die Erdatmosphäre nur noch mit 0,0017 Prozent.
Wer sich allerdings eher für einen Einschlag wappnen sollte, ist unser ewiger Begleiter, der Mond. Wie Forscher in einer aktuellen Studie darlegen, liegt die Chance für eine Kollision des Asteroiden mit dem Mond im Dezember 2032 inzwischen bei rund 4,3 Prozent.
Das klingt nach wenig, allerdings ist so eine Wahrscheinlichkeit in der Astronomie durchaus hoch.
Vorneweg: Bitte keine Panik, uns würde das Ereignis in erster Linie einen wunderschönen Nachthimmel zur Weihnachtszeit bescheren.