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Dispatch: Neues Switch-Update schraubt die viel kritisierte Zensur zurück
AdHoc Studio veröffentlicht einen Gratis-Patch und das "HR Violations"-Paket im eShop, um die umstrittenen schwarzen Balken im Spiel zu entfernen.
Ein neues Update für Dispatch auf Nintendo Switch und Switch 2 widmet sich der viel kritisierten Zensur in AdHoc Studios erfolgreichem Titel.
Zugleich solltet ihr euch nach Installation des neuesten Patches das "HR Violations"-Paket aus dem eShop herunterladen. Dieses sorgt dafür, dass ihr die Zensuren im Spiel zurückschrauben könnt.
Genitalien bleiben zwar weiterhin zensiert und die Audiospur von Invisigals Traumsequenz ist aufgrund von Nintendo-Vorgaben stummgeschaltet, aber ansonsten ist in der westlichen Version jetzt alles zu sehen (in asiatischen Regionen wird weiterhin eine strengere Fassung verkauft).
Für die verbleibenden zensierten Inhalte stehen unterdessen neue visuelle Filter zur Verfügung, die sowohl auf Nintendo Switch und Switch 2 als auch auf anderen Plattformen aktiv sind.
"Heute haben wir ein kostenloses Update für Dispatch veröffentlicht, das die Zensur mit den schwarzen Balken angeht, die im Januar viele unserer Switch-Spieler enttäuscht hat", teilt AdHoc Studio mit (via Nintendo Everything).
Während auf Steam und PS5 die unzensierte Version standardmäßig aktiv bleibt, stehen die neuen Zensuroptionen auch auf diesen Plattformen zur Verfügung – genau wie in der Xbox-Version, die in diesem Sommer erscheint.
AdHoc Studio wurde 2018 von vier ehemaligen Telltale-Games-Veteranen gegründet, darunter Nick Herman und Dennis Lenart. Das Team ist auf interaktive, narrative Erlebnisse spezialisiert und arbeitet unter anderem an der Co-Entwicklung von The Wolf Among Us 2.
Ihr habt nach Installation von Update und DLC zwei Möglichkeiten auf Switch und Switch 2: Einmal eine teilweise Zensur, bei der Hintern, Brüste und Mittelfinger frei zu sehen sind. "Die Personalabteilung pfeift uns bei Genitalien und eindeutigen Audiospuren allerdings zurück – diese bleiben also weiterhin zensiert", heißt es.
Die zweite Option ist die vollständige Zensur, bei der sämtliche expliziten Bild- und Toninhalte komplett verborgen werden.