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Debatte um Frühverrentung: Frei sieht keinen Spielraum für Verhandlungen
Die Debatte um die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren reißt nicht ab. Nach der Kritik der CDU-Ministerpräsidenten aus dem Osten warnt Unionsfraktionschef Frei vor einem Scheitern der Reform - für Verhandlungen gebe es keinen Spielraum.
Unionsfraktionschef Thorsten Frei sieht keine Möglichkeit für Nachbesserungen am Rentenpaket wegen der Kritik an der geplanten Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren.
"Nein, diesen Verhandlungsspielraum sehe ich wirklich nicht", sagte der CDU-Politiker Welt TV. Ansonsten könnte das gesamte Reformpaket der Alterssicherungskommission scheitern. "Ich sehe auch nicht, dass wir klüger sein sollten als die Wissenschaftler und Politiker, die in der Alterssicherungskommission mitgearbeitet haben", fuhr Frei fort.
Im Interview mit Table.Briefings betonte er mit Blick auf die Rentenkommission: "Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Vorschläge vollständig umgesetzt werden. Diese Zusage werden wir einhalten. Das gilt auch für die Abschaffung der Rente mit 63."
FAQ
03.08.2026
Erneut wird über das Rentenpaket debattiert - vor allem über den abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Jahren.
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Die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren ist Teil eines umfassenden Vorschlags einer Kommission zur Zukunft der Alterssicherung, den die Spitzen der Koalition eins zu eins umsetzen wollen.
Tatsächlich gilt derzeit, dass dies nach 45 Beitragsjahren mit 64,5 Jahren möglich ist. Ursprünglich begann das Modell mit 63, deshalb ist es landläufig als "Rente mit 63" bekannt. Im von SPD-Chefin Bärbel Bas geleiteten Sozialministerium wird an der Rentenreform gearbeitet.
FAQ
23.06.2026
Die Bundesregierung will die Vorschläge der Rentenkommission komplett umsetzen. Was kommt auf die Menschen zu?
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