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heise+ | Sonnenfinsternis am 12. August 2026: So planen Sie Beobachtung und Fotos
Die Sonnenfinsternis am 12. August hält für Fotografen einige Fallstricke bereit: Höhe, Horizont und Standort entscheiden über Erfolg oder Enttäuschung.
Eine totale Sonnenfinsternis ist am Montag, dem 21. August 2017, über Madras im US-Bundesstaat Oregon zu sehen. Die totale Sonnenfinsternis zog über einen schmalen Streifen der zusammenhängenden Vereinigten Staaten – von Lincoln Beach in Oregon bis Charleston in South Carolina. Eine partielle Sonnenfinsternis war auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent sowie in Teilen Südamerikas, Afrikas und Europas sichtbar.
Am 12. August ist es soweit. Über Europa erscheint eine totale Sonnenfinsternis. Auf Sie folgt am 28. August 2026 noch eine Mondfinsternis. Zwei Finsternisse in einem Monat sind ein seltenes Naturschauspiel – doch je nach Standort sind sie entweder zu sehen oder bleiben kaum mehr als eine Randnotiz. Gerade Fotografen, die im August 2026 die langen Brennweiten auspacken wollen, um die Sonnen- und Mondfinsternis festzuhalten, müssen einiges im Voraus planen. Denn entscheidend ist, wo man sie beobachtet.
Der Unterschied liegt nicht im Ereignis, sondern in den Details: Standort, Horizonthöhe, Dauer der Totalität und Lichtverhältnisse entscheiden, ob sich die Reise und der Aufwand lohnen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Regionen sich tatsächlich eignen, worin sich die Beobachtung in Deutschland unterscheidet und worauf Sie sonst noch achten sollten.
Während Deutschland am Mittwoch, dem 12. August 2026, nur eine partielle Sonnenfinsternis erleben wird, gibt es in anderen Regionen der Welt echte Chancen auf Totalität – allerdings unter sehr unterschiedlichen Bedingungen. In einigen Regionen Islands und Spaniens beispielsweise verschwindet die Sonne vollständig hinter dem Mond. Der Aufwand für eine Reise in diese Länder zahlt sich jedoch sehr unterschiedlich aus.
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