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Sharkoon PureWriter W100: Tastatur ist flach, mechanisch, leise und günstig
Sharkoon legt die PureWriter neu auf. Wie das empfehlenswerte Urmodell ist die W100 flach, mechanisch und günstig. Leise soll sie nun auch sein – und obendrein kabellos. Beim Preis macht sich der Feature-Zuwachs nicht bemerkbar: Das neue Modell kostet genauso viel wie das Original im Jahr 2017.
Optik und Konzept bleiben erhalten: Sharkoon setzt Low-Profile-Taster auf eine Aluminiumplatte, die gleichzeitig das Gehäuse der Tastatur schließt. Das Tastenbett bleibt so offen – was mittlerweile ein Zeichen günstiger Eingabegeräte ist. Verbaut werden linear abgestimmte Silent-Taster von Huano, die Anschläge mit Gummielementen abfedern und dadurch die entstehenden Geräusche dämpfen. Der Hub verringert sich durch die flache Bauweise und die Anschlagspuffer auf 3,1 Millimeter, ausgelöst wird ein Signal nach etwa der Hälfte dieses Weges. Sie werden wie beim Vorgänger mit beschichteten ABS-Tastenkappen versehen, die nun aber auf Kreuzaufnahmen sitzen und sich damit leichter auswechseln lassen.
Die weitere Ausstattung umfasst RGB-Beleuchtung für die Tasten sowie einen Drehregler, der die Audiolautstärke steuert. Er sitzt über dem Nummernblock, die Status-LEDs wandern deshalb über die Pfeiltasten.
Weitere Zusatzfunktionen liegen auf der FN-Ebene. Sie umfassen Verknüpfungen für Office-Aufgaben, etwa zum Aufruf des Taschenrechners, sowie übliche Optionen zur Mediensteuerung. Darüber hinaus lassen sich die LEDs über Verknüpfungen einstellen. Effekte und Farben werden über die FN-Ebene geregelt, zusätzlich lassen sich vier LED-Profile anlegen. Tastenbelegungen sind indes fest vorgegeben, eine Änderung nicht vorgesehen.
Daten überträgt die W100 entweder per USB-C-auf-A-Kabel oder über einen Funk-Dongle, der bei Nichtgebrauch im Chassis der Tastatur verstaut werden kann. Ein fest installierter 2.000-mAh-Akku gewährleistet laut Herstellerangaben eine maximale Laufzeit von 160 Stunden. Maximalwerte werden allerdings ohne energiefressende Hintergrundbeleuchtung erzielt.
Die W100 kann bereits für rund 60 Euro im Handel erworben werden. Damit ist sie deutlich günstiger als die kleinere PureWriter W65 mit anderer Technik. Was das neue Modell im Alltag kann, wird ComputerBase in den kommenden Wochen im Rahmen eines Tests unter die Lupe nehmen.