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Call of Duty: Black Ops 2 – Warum euch das neue PS5-Update fälschlicherweise als gesperrt kennzeichnet
Ein unglücklicher Nebeneffekt der jüngsten Backend-Wartung sorgt derzeit für falsche Sperr-Meldungen. So erkennt ihr, ob es euren Account wirklich erwischt hat.
Die kürzlich veröffentlichten PS4- und PS5-Ports von Call of Duty: Black Ops 2 erhalten weiterhin neue Updates. Das sind großartige Neuigkeiten für all die Millionen Spieler, die den Shooter in den PlayStation-Charts der meistgespielten Titel nach ganz oben katapultiert haben.
Obwohl die Ports mit einigen technischen Macken zu kämpfen haben, sorgte ein Problem für besonders viel Frust: die Server-Sicherheit. Direkt zum Launch sahen sich Spieler mit denselben Hacks und Cheats konfrontiert, die schon die Originalversionen auf PS3 und Xbox 360 plagten. Mittlerweile macht Activision jedoch gute Fortschritte dabei, diesen Exploits in den neueren Spielversionen einen Riegel vorzuschieben.
Das jüngste Update sticht hier besonders hervor, denn es könnte ehrlichen Spielern einen ordentlichen Schrecken einjagen. Wie die Entwickler über den offiziellen Call-of-Duty-Updates-Account auf X mitteilten, ploppt bei einigen von euch womöglich kurz die Meldung auf, dass ihr gebannt wurdet. Das ist leider ein unglücklicher Nebeneffekt der jüngsten Backend-Updates. Diese sollen eigentlich die Match-Integrität verbessern.
Call of Duty: Black Ops 2 erschien ursprünglich im Jahr 2012 für PS3 und Xbox 360. Da die neuen PlayStation-Ports im Kern weiterhin auf den alten Code-Strukturen (Legacy-Systemen) basieren, kommt es bei modernen Backend-Updates oft zu unvorhergesehenen Komplikationen.
"Während dieser Arbeiten sehen einige Spieler womöglich kurz den Hinweis auf einen Account-Bann, wenn sie aus einem Match oder einer Session fliegen", heißt es. "So stellen unsere Systeme sicher, dass aktualisierte Account-Daten korrekt angewendet werden. Das ist ein Nebenprodukt der Legacy-Systeme älterer Titel und bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir wirklich Maßnahmen gegen den entsprechenden Account ergriffen haben."
Wie User zeigen, kann diese Meldung über die aktualisierten Account-Daten in etwa so aussehen:
Woran erkennt ihr also, ob ihr wirklich gebannt wurdet? Die Antwort ist simpel: Könnt ihr euch nach dieser Schock-Nachricht ganz normal wieder verbinden, seid ihr sicher. Falls nicht, hat es euch tatsächlich erwischt.
Activision stellt in dem Post außerdem klar, wen es überhaupt trifft. Der Publisher bannt demnach Spieler, bei denen es handfeste "Beweise dafür gibt, dass sie sich absichtlich unautorisierte Prestige-Level erschlichen haben oder anderweitig gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen, einschließlich Account-Manipulation."
Prestige-Hacks zählten in Black Ops 2 schon immer zu den beliebtesten Cheats. Damit manipulieren Hacker eine Lobby derart, dass jeder Spieler direkt Max Prestige – also das höchste Level im Spiel – erreicht, sobald er beitritt. Das bringt für unschuldige Spieler gleich mehrere Probleme mit sich. Nicht zuletzt beraubt es sie der eigentlichen Erfahrung, sich diese Level auf ehrliche Weise selbst zu erspielen. Andere Hacks können gegnerische Spieler wiederum de-ranken. Das sperrt sie von bestimmten Spielfunktionen aus und führt dazu, dass sie den Zugriff auf bereits freigeschaltete Waffen und Ausrüstung verlieren.