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Beast of Reincarnation ist da: Bisher fehlt die große Begeisterung
Obwohl das Setting und der tierische Begleiter vielversprechend wirken, fallen die ersten Steam-Reviews und Kritikerwertungen zum Release stark gemischt aus.
Beast of Reincarnation macht echt was her. Das Action-Rollenspiel bietet einen Schauplatz im postapokalyptischen Japan, eine Mischung aus melancholischer Stimmung und traumhaften Landschaften und einen riesigen weißen Hund mit flauschigem Fell, der als Begleiter des Protagonisten auftritt. Klingt erstmal sehr vielversprechen, was Entwickler Game Freak da heute auf den Markt geworfen hat. Nur leider stürzen sich Fans und Kritiker nicht mit derselben Begeisterung auf den Titel, wie ein Hund auf einen Knochen.
Tiere in Spielen als treue Unterstützer an der Seite zu haben, ist immer ein kleiner Pluspunkt - zumindest für mich. "Kämpfe als Einheit mit den Schwertfähigkeiten von Protagonistin Emma und Kommandos an Kuu, um verschiedene Techniken zu nutzen", heißt es auf der offiziellen Seite auf Steam.
Die Kämpfe finden im Japan des Jahres 4.026 statt. Also in einer Welt, die wir uns gar nicht mehr vorstellen können. Statt einem Cyberpunk 2077, bei dem einige von uns sicher noch auf der Erde sind, um die Spielwelt mit der tatsächlichen Realität zu vergleichen, hat sich Beast of Reincarnation lieber einen riesigen Zukunftspuffer eingebaut. Schlau, schlau.
Mit Beast of Reincarnation bricht Game Freak aus der Komfortzone aus. Entstanden im Rahmen des "Gear Projects", das Entwicklern kreativen Freiraum jenseits der Pokémon-Marke bietet, wird das Action-RPG von Fictions veröffentlicht.
Die Geschichte von Emma und Kuu soll viele Geheimnisse bereithalten. Da der Titel heute erschienen ist, konnten einige Spieler sich bereits ein Bild vom Abenteuer machen. Pure Begeisterung sieht allerding anders aus. Auf Steam schafft es das Spiel auf ein "Ausgeglichen". Nur 52 Prozent der Nutzerwertungen sind derzeit positiv. Woran liegt das? Die Kritik bezieht hier häufig auf technische Aspekte, fehlender Ultrawide-Support, unsaubere Steuerung, viele Spieler berichten davon, dass sich der Titel für sie unfertig anfühle.
Auf Metacritic gibt es sogar Wertungen im Bereich jenseits der 90 Punkte. Es wird als innovatives,einzigartiges Game mit einer tiefgründigen Story und einer spannenden Mischung verschiedener Genres beschrieben. Andere beschreiben das Spiel als solide. Andere sagen, es sei das beste Nicht-Pokémon-Spiel, das Game Freak bisher hervorgebracht habe - vergeben aber nur 60 Punkte. Andere finden das Spiel einfach nicht besonders interessant. Die Bandbreite ist also enorm.