// STADT-BREMERHAVEN — CYBERSECURITY
TP-Link warnt vor Sicherheitslücken im Omada-Ökosystem
von caschy
Aug. 5, 2026 |
0
TP-Link hat auf neue Sicherheitsforschung zu seinen Zero-Touch-Provisioning-Technologien reagiert. Die von Forescout Research – Vedere Labs untersuchten Schwachstellen betreffen Teile des Omada-Ökosystems, darunter Controller, Gateways, Switches, Access Points, OLT-Plattformen, Cloud-Dienste sowie mobile Anwendungen. Das volle Programm also.
Die Angriffsszenarien setzen laut TP-Link in der Regel eine Kette mehrerer Sicherheitslücken voraus. Dabei geht es unter anderem um die Geräteaufnahme, Standardzugangsdaten, Zertifikatsprüfungen, die Kommunikation zwischen Geräten und Controllern sowie Verwaltungsoberflächen.
Für mehrere Lücken hat TP-Link bereits Sicherheitsmeldungen veröffentlicht oder reicht diese nach. Genannt werden unter anderem CVE-2025-7850, CVE-2025-7851 sowie CVE-2025-9289 bis CVE-2025-9293. Neu hinzu kommen CVE-2025-9291 und CVE-2025-15544 bis CVE-2025-15631.
Wer Omada-Komponenten einsetzt, sollte die Firmware der Geräte, Controller-Software und mobilen Apps zeitnah aktualisieren. TP-Link empfiehlt außerdem starke, individuelle Admin-Passwörter, aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung für Cloud-Konten und eine sinnvolle Netzwerksegmentierung. Welche Modelle und Firmware-Versionen konkret betroffen sind, lässt sich nur den jeweiligen Einzelmeldungen entnehmen.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.