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Call of Duty: Black Ops 1 & 2 – PS-Ports erreichen gewaltige Verkaufszahlen in Rekordzeit
Nach nicht einmal einem Monat haben die Neuauflagen Microsoft fast eine halbe Milliarde US-Dollar eingebracht. Vor allem der zweite Teil dominiert auf der PS5.
Neuen Schätzungen zufolge verkaufen sich die jüngst erschienenen PlayStation-Ports von Call of Duty: Black Ops 1 und 2 innerhalb kürzester Zeit fantastisch. Nach Berechnungen von Alinea Analytics wanderten die beiden Spiele seit ihrem Release Mitte Juli zusammen bereits 11,2 Millionen Mal auf PS4 und PS5 über die digitale Ladentheke.
Black Ops 2 ist dabei der mit Abstand größere Erfolg: Der Titel kommt auf 8,2 Millionen verkaufte Einheiten, während auf Black Ops 1 lediglich 3 Millionen entfallen. Schon vor den handfesten Zahlen zeichnete sich dieser Trend ab. Schließlich diskutierten die Spieler auf Reddit und in den sozialen Medien von Anfang an am intensivsten über Black Ops 2.
Was die Aufteilung zwischen den Konsolengenerationen angeht, schätzt Alinea, dass 93 Prozent der Verkäufe von Black Ops 2 auf die PS5 entfallen – und nur 7 Prozent auf die PS4. Beim ersten Black Ops sieht das Verteilungsmuster ganz ähnlich aus: Hier liegen 94 Prozent auf der PS5 und 6 Prozent auf der PS4.
Mit 8,2 Millionen Verkäufen lässt der zweite Teil den Vorgänger weit hinter sich. Black Ops 2 gilt in der Community bis heute als absoluter Höhepunkt der gesamten Serie – dank des nahezu perfekten Multiplayer-Balancings, revolutionärer E-Sport-Features und des legendären Zombie-Modus.
Obwohl die Neuauflagen für reichlich Kontroversen sorgten – vor allem wegen fehlender technischer Upgrades im Vergleich zu den Originalen – und obwohl Lobbies weiterhin unter Hacks und Exploits leiden, war das Millionen von Fans offenbar völlig egal.
Wer sind also all die Käufer? Alinea-Analyst Rhys Elliott liefert spannende Daten zur Zielgruppe, die sich auf die Black-Ops-Ports gestürzt hat. Demnach besteht der Großteil der Nutzerschaft aus 30- bis 40-jährigen Spielern, die sich noch schwelgend an die Originale erinnern.
Ein Blick auf die Top 10 der Spiele, die diese Zielgruppe sonst noch zockt, sorgt für weitere Klarheit: 23 Prozent spielten auch den Port von Black Ops 1 – sie haben sich also schlichtweg beide Titel gegönnt. 19 Prozent nutzen die Call-of-Duty-App, in der Warzone und die modernen Ableger der Reihe zu Hause sind. Und 10 Prozent gehören zur Community von Rainbow Six Siege.
Abseits von Shootern vertrieben sich die Käufer der Ports die Zeit mit EA Sports FC 26 (24 Prozent) sowie NBA 2K26 (13 Prozent). Elliott hob außerdem hervor, dass diese Spieler regelmäßig einige der populärsten Titel auf der PlayStation zocken – darunter Fortnite, Grand Theft Auto 5, Minecraft oder sogar Roblox.
Insgesamt schätzt Alinea, dass Microsoft allein mit den beiden Ports einen Umsatz von 435 Millionen US-Dollar erzielt hat. Das entspricht in etwa den reinen Spieleverkäufen, die Forza Horizon 6 – einer der bisher größten Xbox-Launches – seit seinem Release eingespielt hat.