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Camper autark: Diese Möglichkeiten zur PV-Versorgung von Wohnmobilen gibt es
Solarmodule auf Wohnmobil und Wohnwagen erlauben autarkes Campen – aber die Technik ist komplexer als die der häuslichen Solaranlage oder des Balkonkraftwerks.
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Das Video auf unserem YouTube-Kanal c’t Phasenlage erklärt die Grundlagen der Camper-Solartechnik, sowohl für Neukäufer auch auch für Besitzer eines Wohnmobils, die ihres nachträglich um PV erweitern möchten: Akkus, Panels, Solarladeregler, Wechselrichter, Lade-Booster, CI-Bus und mehr. Danach vergleichen wir diese Komplettlösungen mit der niederschwelligen Möglichkeit, einfach einen portablen Akku oder Solargenerator mitzunehmen? Schließlich sammelt das Video die Leistungsaufnahmen typischer Verbraucher wie Kühlschrank, Induktionskochplatte und IT fürs mobile Büro: Notebook, Router, Drucker.
Zuerst der Akku: Über den könnte man sich ja sogar Gedanken machen, wenn man gar keine PV-Anlage möchte, denn ein größerer Akku ermöglicht schon alleine mehr Autarkie. Die meisten Camper kommen mit AGM-Batterien, inzwischen sind LFP/LiFePO4-Akkus empfehlenswert. Die gibts in der bei vielen Campern üblichen Bauform L5, aber trotzdem sind einige Dinge zu beachten, wie das Video erklärt.
Bei den Solarmodulen hat man die Auswahl zwischen Glasrahmen- und Dünnschicht-/Flat-Modulen. Erstere sind günstiger und haltbarer, letztere sind flexibler einsetzbar und unter einigen Umständen sogar praktisch Pflicht. Auch über das Verhalten bei Teilabschattung sollte man nachdenken.
Als nächstes ist der Solarladeregler dran: Der muss die Module unterstützen und ins Bordsystem integrierbar sein, zudem muss die Leistung stimmen. Wer 230-V-Steckdosen möchte, braucht zudem einen Wechselrichter in passender Leistungsfähigkeit. Und wenn der Landstrom auf dem Campingplatz alles automatisch versorgen soll, muss man auch an eine Netzumschaltung denken. Auch den Ladebooster sollte man im Blick haben. Beim nachträglichen Einbau der Solartechnik erfordert auch das Bussystem ein paar Überlegungen: Ist schon eines vorhanden, vielleicht auf Basis des CI-Bus? Was lässt sich darin einbinden?
Dann die Überlegungen zu portablen Akkus, die man einfach mitnimmt, statt sie fest einzubauen: Sie bieten um zwei Kilowattstunden Akkukapazität ohne jeden festen Einbau. Die mobilen Solargeneratoren laden sich sogar aus tragbaren Solarpanels auf, die man vor den Camper stellt. Wie weit kommt man mit solchen Lösungen, was sind die Nachteile, wo liegen Gefahren und was darf man überhaupt?
Schließlich haben wir die Leistungsaufnahmen einiger Geräte gesammelt: Kühlschrank, Klimaanlage, Induktionsherd, Kaffeemaschine, Wasserkocher. So können Sie abschätzen, mit welcher Akkukapazität – ob fest eingebaut oder portabel – Sie wie lange autark bleiben können. Auch fürs mobile Büro: Was benötigen Notebook, Monitor, Mobilfunkrouter, Tintenstrahldrucker und – überraschend fordernd – Laserdrucker.
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