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Quake bekommt eine neue Gratiskampagne – und die ist ab sofort spielbar
MachineGames feiert das Jubiläum des Ego-Shooter-Klassikers mit Dawn of the Machine: 19 frische Maps, neue Gegner und Waffen stehen kostenlos bereit
Zum 30-jährigen Jubiläum von Quake griff sich MachineGames ein paar Leute von id Software – unklar, ob gefeuerte oder noch bei id Angestellte – und liefert eine neue Kampagne! Nein, es ist kein neues Spiel, ihr braucht Quake Enhanced, um Quake: Dawn of the Machine zu spielen. Aber wenn ihr Quake Enhanced habt, dann ist das eine wirklich hinreißend gute Nachricht, denn Dawn of the Machine kostet euch nichts. Nicht nur das, ihr könnt sofort loslegen, denn die neue Kampagne ist ab sofort gratis erhältlich.
Solltet ihr Enhanced noch nicht haben, dann würde ich raten, das zu ändern, denn Quake hat sich generell erstaunlich gut gehalten. Ich habe es erst letztes Jahr mal wieder gespielt und sogar erstaunlich weit. Quake ist so gut, dass ich sogar damals ein paar Maps weit kam. Und da hatte ich nur einen 286er, auf dem lief es mit 3 bis 6 Frames. Jetzt, auf Switch 2, war es ein richtig gut gealterter Retro-Ballertraum. Kostenpunkt war ganze 5,99 Euro auf der Switch für Quake 1 und 2, auf der PlayStation gibt es gerade den gleichen Kampfpreis. Auf dem PC kostet Quake 1 auf Steam aktuell 3,99.
Zu diesem eh schon nicht kleinen Paket kommen jetzt mit Dawn of the Machine 19 (!) neue Maps dazu, neue Gegner, neue Varianten der alten Waffen und eine neue Deathmatch-Map. Und noch mehr wird versprochen. Ist mir jetzt schon zu spät, um da richtig einzusteigen, aber morgen dann auf jeden Fall. Dann sehe ich auch, ob der neue Soundtrack eine gute Idee war. Nun, eigentlich kann ich das jetzt schon sagen: Wird sicher nicht schlecht sein, wird schon passen, liegt zwanzig Level unter dem alten Soundtrack. Weil damals hat ein junger Trent Reznor für Quake komponiert und ich wüsste nicht, wie man da auch nur nah rankommen sollte. Egal, eine neue Kampagne, das ist allein schon ein Highlight und dann auch noch gratis.
Die Entwicklung lag auf jeden Fall in der Hand von Pros. Bei MachineGames haben einige der Leute schon 1996 Maps für Quake entworfen, sie haben einen internen Quake Club, der bereits die Kampagnen Dimension of the Machine und Call of the Machine auf die Beine stellte. Das Ziel hat Projektmanager Andrew Yoder klar definiert: „Wir wollten etwas erschaffen, das sich wie das Originalspiel anfühlte – nach Horror, Action und jeder Menge Wahnsinn!“ Das ist genau, was ich bei mehr Quake hören will!