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Gericht verurteilt Meta zu über 492 Millionen Euro Strafe
von caschy
Aug. 7, 2026 |
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Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat Meta zu einer Zahlung von 567 Millionen US-Dollar (über 492 Millionen Euro) verpflichtet. Das Geld soll über fünf Jahre Programme zur Prävention, Behandlung und Unterstützung bei psychischen Problemen junger Menschen finanzieren. Der größte Anteil, 420 Millionen US-Dollar, ist für Behandlungen vorgesehen.
Die Summe kommt zu bereits verhängten zivilrechtlichen Strafen von 375 Millionen US-Dollar (rund 323 Millionen Euro) hinzu. Eine Jury hatte Meta in der ersten Phase des Verfahrens 75.000 Verstöße gegen das Verbraucherschutzgesetz des Bundesstaats angelastet. Richter Bryan Biedscheid sieht Metas Plattformen als wesentlichen Faktor in einer Jugendpsychiatrie-Krise in New Mexico.
Facebook und Instagram müssen dort nun zusätzliche Schutzmaßnahmen für Minderjährige beibehalten und ausbauen. WhatsApp ist von den Auflagen ausgenommen. So bleiben Instagram-Konten von Unter-18-Jährigen standardmäßig privat, Erwachsene dürfen ihnen weder empfohlen werden noch dürfen sie ihnen ohne Verbindung Nachrichten schicken.
Dazu kommen abgeschaltete Push-Benachrichtigungen nachts sowie während der Schulzeit, standardmäßig ausgeblendete Like-Zähler und eine verbindliche Nutzungsgrenze von maximal 90 Stunden monatlich über Facebook und Instagram hinweg. Meta muss außerdem Altersprüfungen verbessern, mutmaßliche Unter-13-Jährige zur Verifizierung auffordern und deren Konten nach 30 Tagen ohne Nachweis löschen. Wer das Urteil lesen mag, findet es hier.
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