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PlayStation: Neue Stellenanzeige deutet auf mehr Werbung durch externe Marken hin
Der Konsolenhersteller sucht einen neuen Director, der lukrative Deals mit Partnern abseits der Gaming-Industrie aushandeln soll.
Sony sucht offenbar nach neuen Wegen, um die eigenen Gewinne weiter zu maximieren. Dabei denkt das Unternehmen nun wohl auch über Werbung von branchenfremden Marken auf seinen Konsolen nach.
Das deuten jedenfalls verschiedene Stellenangebote von PlayStation an, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurden.
Eine Ausschreibung am Hauptsitz in San Mateo sticht dabei besonders ins Auge: Gesucht wird ein "Director of Client Partnerships". Diese Person soll Partnerschaften mit großen Marken aufbauen und neuartige Werbeflächen vermarkten.
Dass Sony nach neuen Einnahmequellen sucht, ist kein Geheimnis. Die Entwicklungskosten für moderne AAA-Blockbuster sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Da Hardware-Verkäufe weltweit abkühlen, rücken Abonnements und In-Game-Werbung stärker in den Fokus.
Das könnte natürlich grundsätzlich eine ganze Reihe verschiedener Strategien umfassen, von Platzierungen im PlayStation Store bis hin zu In-Game-Inhalten.
Der entscheidende Punkt ist eben der Begriff "non-endemic". Sony sucht somit nicht nur innerhalb der Spielebranche nach Partnern. Daher kämen zum Beispiel auch McDonald's, KFC oder Coca-Cola infrage.
Für Sony wäre es definitiv nicht der erste Vorstoß in Richtung Werbung: 2008 baute das Unternehmen Werbespots in WipEout HD auf der PS3 ein, entfernte sie nach heftigen Protesten aus der Community jedoch schnell wieder.
Angesichts steigender Budgets scheint Werbung offenbar ein Faktor zu sein, mit dem sich immer mehr Firmen in der Branche befassen. Spiele wie EA Sports FC 27 oder Madden NFL 27 bieten sich dafür eher an als andere Titel, aber ihr solltet nicht überrascht sein, wenn das in Zukunft weiter zunimmt.
Da Sony nach dem angekündigten Aus der PlayStation-Discs derzeit bei manchen Fans sowieso nicht allzu hoch im Kurs steht, würde die Einführung von mehr Werbung sicher nicht zu einer Besserung der Situation führen.