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Fairplay-Agreement: Regionale Anbieter wollen Glasfaser- und Mobilfunknetze öffnen
von caschy
Aug. 7, 2026 |
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Die Verbände BDEW, Breko und VKU schlagen eine freiwillige Vereinbarung für mehr Open Access bei Glasfaser und Mobilfunk vor. Das sogenannte Fairplay-Agreement soll den Netzausbau beschleunigen, unnötigen Doppelausbau vermeiden und zugleich neue gesetzliche Vorgaben verhindern, so die vorliegenden Informationen.
Kern der Idee: Festnetzanbieter sollen ihre Glasfasernetze Wettbewerbern zu fairen und gleichen Bedingungen öffnen. Im Gegenzug fordern die Verbände auch von den großen Mobilfunknetzbetreibern Zugang zu Masten und 5G-Netzen. So könnten Anbieter stärker kombinierte Festnetz- und Mobilfunktarife anbieten, ohne überall eigene Infrastruktur errichten zu müssen.
BDEW, Breko und VKU vertreten Unternehmen, die zusammen knapp 60 Prozent der Glasfaseranschlüsse in Deutschland stellen. Sie reagieren damit auf Regierungspläne, den Netzzugang über § 22a TKG und die Bundesnetzagentur strenger zu regulieren. Aus ihrer Sicht würde das Investitionen eher ausbremsen.
Der Elefant im Raum ist dabei wohl die Deutsche Telekom. Sie wird im Papier nicht genannt, doch die Forderungen zielen erkennbar auch auf weniger parallelen Ausbau in bereits versorgten Gebieten und einen fairen Zugang zum Mobilfunknetz des Marktführers.
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