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Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien schließen Verteidigungsabkommen
Vor dem Hintergrund des Nahost-Kriegs haben sich die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien auf ein Verteidigungsabkommen geeinigt. Jeder Angriff auf eines der Länder gelte nun als Angriff auf alle drei Bündnispartner.
Inmitten wachsender Spannungen am Golf haben die Atommacht Pakistan, der NATO-Staat Türkei und die Golfmonarchie Saudi-Arabien einen weitreichenden Verteidigungspakt unterschrieben.
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif schlossen den sogenannten "Mekka-Verteidigungspakt" bei einem Treffen in der saudi-arabischen Stadt, wie das pakistanische Außenministerium mitteilte.
FAQ
23.07.2026
Das Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien bezieht sich auf die zivile Nutzung von Atomenergie.
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Jeder bewaffnete Angriff gegen einen der drei Staaten gilt demnach als Angriff auf alle drei Bündnispartner. Die Vereinbarung ist laut der Mitteilung Pakistans ein Ausdruck des Engagements der drei Staaten, ihre gemeinsamen Sicherheitsinteressen zu stärken.
Insbesondere solle "die gemeinsame Abschreckung gegen jegliche Aggression" gestärkt werden, hieß es aus Islamabad weiter. Details über die Inhalte des Pakts wurden nicht bekannt. Zwischen Pakistan und Saudi-Arabien existiert bereits seit September 2025 ein Verteidigungsabkommen.
Nach US-Schlägen gegen Iran wächst am Golf die Sorge vor einer Eskalation - und ihren Folgen für den Welthandel.
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Der Dreier-Gipfel fand vor dem Hintergrund der Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen den USA und Iran statt. Pakistan versucht, beide Seiten zur Wiederaufnahme ihrer Verhandlungen zu bewegen. Nach Angaben aus saudiarabischen Militär- und Regierungskreisen ist der Iran-Krieg und seine Auswirkungen auf die Region und die ganze Welt ein Grund für das Schmieden des Verteidigungspakts zum jetzigen Zeitpunkt.
Erst in der Nacht auf Freitag hatte Saudi-Arabien Verletzte nach einem Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz im Königreich gemeldet. Man bereite sich auf weitere koordinierte Angriffe durch irakische Milizen und die Huthi vor, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten. Beide Gruppen gelten als Verbündete Irans.