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BambuBar: Menüleisten-Monitor für Bambu-Lab-Drucker
von Benjamin Mamerow
Aug. 7, 2026 |
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Hin und wieder stellen wir euch hier kleine nützliche Tools vor, die euch das digitale Leben durchaus mal erleichtern können. Das OpenSource-Projekt BambuBar richtet sich an 3D-Druck-Freunde mit einem oder mehreren Geräten der namengebenden Bambu-Lab-Drucker daheim.
Es handelt sich hierbei um ein kleines Tool für die Task-/Menüleiste (das Ganze gibt es nämlich sowohl für Windows als auch für macOS), welches euren Druck- und Gerätestatus übersichtlich darstellen kann.
BambuBar klinkt sich per lokalem Netzwerk direkt bei den Druckern ein und zieht sich alle relevanten Live-Daten. Dazu gehören der Druckstatus, der Fortschritt in Prozent, die geschätzte Restzeit und die aktuelle Schicht, ebenso wie die Temperaturen von Hotend und Druckbett.
Wer mit dem AMS arbeitet, bekommt zusätzlich eine detaillierte Übersicht der eingelegten Spulen, sieht auf einen Blick, welches Filament gerade aktiv ist, und wird gewarnt, wenn eine Rolle zur Neige geht oder die Luftfeuchtigkeit im AMS zu hoch wird. Auch Fehler- und HMS-Meldungen sowie Hinweise auf abgebrochene oder fertige Druckjobs landen direkt in der Menüleiste.
Die Einrichtung erfolgt wahlweise per Gerätesuche im eigenen Netzwerk und anschließender Autorisierung per Gerätecode oder aber – so hab ich das hier gelöst – indem man einfach auf die Schaltfläche klickt, um sich per Bambu-Studio-App anzumelden. Das Tool zieht dann alle notwendigen Daten direkt aus dem Studio.
Nice ist auch, wie sich die Oberfläche an die Anzahl der Geräte anpasst. Bei bis zu neun Druckern zeigt BambuBar dann eine ausführliche Ansicht mit drei Spalten, sobald man aber eine echte Druckerfarm mit vier oder mehr Geräten betreibt, soll die App automatisch auf eine kompaktere Statusanzeige umschalten. Die einzelnen Kacheln der Drucker lassen sich zudem per Drag-and-Drop nach eigenem Geschmack sortieren, und diese Reihenfolge merkt sich die Anwendung dauerhaft.
Auch unter der Haube wurde an einiges gedacht. Bei einem Verbindungsabbruch stellt BambuBar die Verbindung selbstständig wieder her, und auch geänderte IP-Adressen werden automatisch aktualisiert. Selbst Sonderzeichen in Dateinamen bereiten keine Probleme.
Sprachlich ist die Oberfläche derzeit auf Englisch und Polnisch ausgelegt. Da wird aber vermutlich auch noch ein wenig mehr kommen, behaupte ich mal – sofern das überhaupt notwendig ist. Ich selbst habe nur noch einen einzelnen P1S im Einsatz, da lohnt das Tool nur bedingt.
Für den deutlich schlankeren Überblick werd’ ich BambuBar wohl aber dennoch eher mal nutzen, wenn ich einen schnellen Blick riskieren will, als jedes Mal Bambu Studio zu öffnen.