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Geekom IT 3 Max im Test: U9 Mini PC mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
Für rund 800 Euro schnürt der Hersteller ein kompaktes Kraftpaket. Erfahrt in unserer Hardware-Review, wie sich der kleine Rechner bei der Arbeit und beim Gaming schlägt.
Geekom ist mit einem weiteren Mini-PC zurück. Beim U9 Mini PC IT13 Max will das Unternehmen besonders mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten und bietet das Gerät für rund 800 Euro an, wobei weitere Rabatte möglich sind. Dafür bekommt ihr unter anderem ein kompaktes System mit Intel Core Ultra 9, vielen Anschlüssen und mehr. Lohnt sich das?
Box & Zubehör: Auch bei diesem Gerät bekommt ihr wieder das übliche Programm. Neben dem Mini-PC selbst sind ein Netzteil und ein HDMI-Kabel enthalten. Möchtet ihr das Gerät an einem kompatiblen Monitor anbringen, könnt ihr die beigelegte VESA-Halterung verwenden. Ein kleines Benutzerhandbuch findet ihr dann auch noch.
Design und Verarbeitung: Beim Look orientiert sich der IT13 Max am bekannten Aufbau der Mini-PCs von Geekom und misst etwa 136 x 132 x 50 mm, während er ein Gewicht von knapp 835 Gramm auf die Waage bringt. Die Metallrahmenkonstruktion des IT13 Max ist diesmal in Schwarz gehalten und hält laut Geekom ein Gewicht von bis zu 200 Kilogramm aus, was ich so jetzt leider nicht auf die Probe stellen konnte. Alles fühlt sich jedoch sehr stabil, sauber und wertig verbaut an.
Rund um das Gerät verteilt finden sich wieder zahlreiche Anschlüsse. Auf der Vorderseite haben wir einen Anschluss vom Typ USB 3.2 Gen 2 A (always on), dreimal USB 3.2 Gen 2 Typ-A, einen 3,5mm-Anschluss für Kopfhörer und den Powerbutton. Auf der Rückseite kommen ein USB4 Typ-C (DP-Alt-Modus, PD-In), ein USB4 Typ-C (DP-Alt-Modus), ein USB 3.2 Gen 2 Typ-A, ein USB 2.0 Typ-A, zwei 2,5G-LAN und zwei HDMI 2.0 hinzu - an der Seite gibt es noch einen SD-4.0-Kartensteckplatz. Insgesamt lassen sich so bis zu vier 4K-Displays oder ein 8K-Display verbinden.
Im Inneren arbeitet ein Intel Core Ultra 9 185H als Prozessor, der von einem Intel Xe LPG-Grafikchip unterstützt wird. Je nach Konfiguration habt ihr dann noch 16 GB DDR5 RAM und eine 1 TB große SSD oder 24 GB LPDDR5 RAM mit einer 500 GB großen SSD. Es gibt einmal einen M.2-2280- und zusätzlich noch einen M.2-2242-Steckplatz. Als Betriebssystem kommt Windows 11 zum Einsatz, ebenso unterstüzt das Gerät Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4.
Das im Jahr 2003 gegründete taiwanische Unternehmen Geekom hat sich in den vergangenen Jahren weltweit einen Namen gemacht. Die Marke fokussiert sich primär auf die Entwicklung und den Verkauf von sehr kompakten, aber leistungsstarken Mini-PCs als vollwertige Desktop-Alternativen.
Performance und Praxistest: In PCMark 10 erreicht der IT13 Max einen Wert von rund 7.000 Punkten, in PassMark kommt er auf knapp 6.800 Punkte. Cinebench R23 zeigt eine Single-Core-Performance von etwa 1.750 sowie 14.950 Zähler im Multi-Core. In 3DMark erzielt das Gerät wiederum Werte von rund 3.950 (Time Spy), 27.750 (Night Raid) und 7.900 (Fire Strike). Keine schlechten Ergebnisse.
Aber wie sieht es hier mit Gaming in der Praxis aus? Der verwendete Grafikchip schränkt eure Möglichkeiten ein, sodass ihr dementspechend die neuesten High-End-Games nicht in der bestmöglichen Auflösung mit den höchsten Einstellungen spielen könnt. Dennoch lassen sich verschiedene Titel der vergangenen Jahre durchaus vernünftig zocken.
Das Rennspiel Forza Horizon 5 könnt ihr mit sehr niedrigen Grafikeinstellungen etwa bei rund 65 fps in einer Auflösung von 1080p spielen. Schraubt ihr sie auf 720p herunter, klettert die Bildate auf etwa 90 fps. Cyberpunk 2077 als besonders anspruchsvoller Titel läuft auf niedriger Stufe in 1080p mit knapp 30 fps, bei einer 720p-Auflösung kommt ihr auf etwas über 40 fps. Spielbar ist es somit schon, aber ob ihr es dann noch ansehnlich findet, ist eine andere Sache. Optional könnt ihr natürlich noch FSR verwenden. Alles in allem laufen Games erwartungsgemäß besser, je älter sie sind. Wenn ihr noch viele klassische Titel auf eurem Spielestapel liegen habt, könnt ihr sie mit dem