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heise+ | Apps für Mobilgeräte und Web entwickeln mit Compose und Kotlin Multiplatform
Kotlin Multiplatform ermöglicht es, eine Android-App ohne viel Aufwand auch für iOS, Desktop und das Web zu veröffentlichen. Wir probieren das aus.
Eine App mit einer gemeinsamen Code-Basis für Mobilgeräte, Desktoprechner und Webbrowser zu entwickeln, hat viele Vorteile. Die App sieht überall gleich aus; Programmlogik und -persistenz sind identisch, Algorithmen müssen nur einmal geschrieben und Bugs nur einmal behoben werden. Das spart Entwicklungszeit und -ressourcen.
Plattformübergreifend lässt sich so schon seit Langem mit verschiedenen Frameworks und Programmiersprachen entwickeln. Googles Flutter mit Dart, Metas React Native mit TypeScript und Microsofts .NET MAUI (früher Xamarin) mit C# sind weitverbreitet. Swift für Android und das Skip.tools-Projekt richten sich speziell an iOS-Entwickler, die Android-Apps mit Apples aktuellem Oberflächen-Framework SwiftUI bauen wollen.
Wer hingegen aus der Android-Entwicklung kommt und bereits Erfahrungen mit Kotlin und Compose gesammelt hat, für den ist Kotlin Multiplatform (KMP) eine sinnvolle Erweiterung, um zusätzliche Zielplattformen zu unterstützen.
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