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ROG Xbox Ally X20: Handheld laut ASUS die "Chance des Lebens", aber der Preis wird hoch
ROG-Direktor Gabriel Meng deutet erhebliche Mehrkosten wegen der anhaltenden Speicher-Krise an – Verbraucher müssen mit über 1.000 Euro rechnen.
Anfang des Monats enthüllte ASUS mit dem ROG Xbox Ally X20 eine brandneue Version des Gaming-Handhelds. Ein Upgrade, das mit größerem OLED-Bildschirm, TMR-Sticks und weiteren Verbesserungen daherkommt.
Seitdem war nicht mehr viel davon zu hören und wie wir in dieser Woche erfahren haben, knackt der kommende neue Gaming-Handheld von MSI die Marke von 1.600 Euro. Wie sieht es also beim Ally X20 aus?
Nun, einen konkreten Preis dafür nennt Gabriel Meng – ROGs Director of Product, Gaming – im Gespräch mit Forbes zwar nicht, deutet jedoch an, dass es teuer werden könnte.
Laut Meng bot sich für das Unternehmen beim Ally X20 eine einzigartige Gelegenheit, um in kürzester Zeit einen neuen Xbox-Handheld auf den Markt zu bringen: "Es bot sich das an, was ich als die Chance meines Lebens bezeichnen würde", erklärte Meng. "Es gab eine Gelegenheit, die wir beim Schopfe packen mussten, um das Gerät extrem schnell und extrem früh auf den Markt zu bringen."
Da die aktuelle RAM- und Speicher-Krise weiter anhält und ASUS bessere Komponenten beim X20 verbaut, dürfte der Preis um ein gutes Stück höher ausfallen. Konkrete Antworten auf die Preisfrage bleibt Meng allerdings noch schuldig. Klar ist aber, dass Preissteigerungen weitergegeben werden.
"Wenn uns diese Bauteile am Ende mehr kosten, können wir das leider nicht subventionieren", sagte Meng. "Das wird auf die Verbraucher umgelegt."
Angesichts eines Preises von 899 Euro für das zuvor veröffentlichte Ally X ist wohl davon auszugehen, dass das Ally X20 mindestens 1.000 Euro kosten wird. Von offizieller Seite fehlen bislang jedoch noch die Angaben dazu – ihr müsst also weiterhin geduldig sein.