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Star Wars: Die dunkle Bedrohung war laut Darth-Maul-Sprecher die größte Enttäuschung seines Lebens
Synchronsprecher Peter Serafinowicz kritisiert neben George Lucas' Prequel-Film auch die miserable Bezahlung für seine kultige Rolle als Sith-Lord.
Peter Serafinowicz war die Stimme von Darth Maul in Star Wars: Die dunkle Bedrohung, rückblickend bezeichnet er George Lucas' umstrittenen ersten Prequel-Film als "die größte Enttäuschung" seines Lebens.
Im Class Clown-Podcasterklärte Serafinowicz zunächst, dass er als Kind ein riesiger Star-Wars-Fan war und in einer Phase sogar jeden Tag "Eine neue Hoffnung" ansah. Entsprechend begeistert war er anfangs von der Möglichkeit, Maul in Lucas' Prequel von 1999 zu sprechen.
Bekannt ist er unter anderem für seine Rollen in der britischen Comedy-Serie Spaced, Marvels Guardians of the Galaxy und dem Remake von Drachenzähmen leicht gemacht.
Letztlich war er jedoch nicht nur vom Film enttäuscht, sondern auch von seiner Bezahlung. Lucas habe ihn sogar mit dem verstorbenen James Earl Jones – der Stimme von Darth Vader – verglichen.
"James Earl Jones hat die beste Stimme aller Zeiten, oder?", sagte Serafinowicz (via IGN). "Und plötzlich stand ich da mit George Lucas und er meinte so: 'Tja, Peter, du bist der neue James Earl Jones.' Ich dachte nur: 'Verdammt noch mal, echt jetzt? Warum bezahlst du mir dann so miese Kohle, George?'"
Als Star Wars: Die dunkle Bedrohung 1999 in die Kinos kam, spaltete George Lucas' neue Trilogie die Fangemeinde tief. Trotz des kommerziellen Erfolgs standen vor allem die Slapstick-Elemente und die veränderte Tonalität jahrelang im Zentrum heftiger Popkultur-Kritik.
"Es war seltsam, weil ich gar nicht genau wusste, was ich von diesem Charakter Darth Maul halten sollte. Das Design war ... ich fand es nicht so toll. Als ich den Film dann sah, war das für mich zu dem Zeitpunkt die größte Enttäuschung meines Lebens. Das war es wirklich. Habt ihr ihn gesehen?"
Zwar hat sich die Meinung zu den Prequels im Laufe der Zeit durchaus geändert – erst recht durch diejenigen, die dadurch zuerst mit Star Wars in Berührung kamen –, doch für Serafinowicz bleibt es im Rückblick eine Enttäuschung.
"Damals war es einfach so aufregend, überhaupt dabei zu sein ... diese Sache zu machen, von der ich dachte, sie würde absolut kultig werden. Es war unvorstellbar", sagte Serafinowicz. "Es ist schon eine verrückte Sache. Er sagt im ganzen Film nur etwa 20 Wörter. Ich freue mich, dass ich es gemacht habe, aber es ist wirklich seltsam, damit in Verbindung gebracht zu werden."