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Star Trek - Der Vulkaniergruß ist nichts für Grobmotoriker, sogar William Shatner musste sich dafür die Finger zusammenkleben
So wie Kirk (rechts: William Shatner) haben bestimmt auch einige von euch geschaut, als sie das erste Mal versucht haben, Spocks (links: Leonard Nimoy) ikonischen Handgruß nachzumachen. Bildquelle: Paramount
Wenn ihr auch schon einmal »Vulkanischer Gruß geht nicht« gegoogelt habt, dann macht euch nix draus. Was nach einer einfachen Handbewegung aussieht, kann für manche ganz schnell zu einer anstrengenden Tortur werden. Ob ihr den ikonischen Gruß der Vulkanier machen könnt, hängt nämlich ganz von der Anatomie eurer Hände, eurer Sehnen- und Muskelstruktur, sowie eurer neurologischen Feinmotorik ab.
Ihr könnt euch das Handzeichen natürlich mit viel Schweiß und Tränen über eine längere Zeit hinweg antrainieren, aber Kirk-Darsteller William Shatner hatte diese Möglichkeit während der Dreharbeiten seiner Star-Trek-Projekte nicht. Also musste die Produktion anders nachhelfen.
Falls ihr selbst zu dem Meistern des Vulkaniergrußes gehört und nur von Gleichgesinnten umgeben seid: In einer Ausgabe der The Tonight Show mit Host Conan O’Brien stellte Shatner vor 17 Jahren unter Beweis, dass seine Finger nicht ganz so wollen wie er. Das sieht dann so aus (ab Minute 3:06):
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Um die Geste überhaupt einigermaßen machen zu können, benötigt der damals 78-jährige Schauspieler hier einen weiteren Finger seiner anderen Hand, um die Griffel seiner linken Hand auseinanderzuhalten.
Aber wie hat Shatner es dann zum Beispiel 1984 in Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock geschafft? Nun ja, eigentlich gar nicht. Damals wurde mit Angelschnur, Klebeband und anderen versteckten Hilfsmitteln nachgeholfen, damit die Finger zusammenbleiben.
Der allererste James T. Kirk ist mit seinem Problemchen allerdings nicht allein. Auch der spätere Spock-Darsteller Zachary Quinto scheiterte in den Reboot-Filmen daran, die Geste selbst zu formen. Das macht aus ihm aber noch lange keinen schlechten Halb-Vulkanier.