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Zukunftsmarkt humanoide Roboter: Ansturm auf Aktien von Unitree
Die Hersteller humanoider Roboter formieren sich für das nächste Technologierennen. In China stoßen die Aktien des bekannten Entwicklers Unitree auf eine gewaltige Nachfrage.
China ist ein Land ungeheurer Dimensionen. Das zeigt sich zuweilen auch an den Börsen der Volksrepublik. Nach dem spektakulären Börsengang des Chipherstellers CXMT in Schanghai steht mit Unitree dort ein weiteres Aufsehen erregendes Börsendebüt an.
Mit einem erwarteten Startwert von mehr als 60 Milliarden Yuan (rund 7,7 Milliarden Euro) ist der Roboterbauer zwar deutlich kleiner als CXMT. Aber sein Börsengang hat ebenfalls bereits Superlative zu bieten: Nach Angaben der Schanghaier Börse ist die für Privatanleger vorgesehene Tranche rund 8.300-mal überzeichnet. Die Anleger haben damit nur geringe Chancen, zum Zuge zu kommen: Die Zuteilungsquote liegt nach Unternehmensangaben nur bei rund 0,018 Prozent.
Unitree ist der erste chinesische Hersteller von humanoiden Robotern, der an die Börse geht. Das Unternehmen aus der ostchinesischen Stadt Hangzhou möchte mit dem Börsengang gut sechs Milliarden Yuan (etwa 790 Millionen Euro) einnehmen. Der erste Handelstag steht noch nicht fest.
Robotik ist längst mehr als Spielerei, das zeigt China auf der Weltmesse. Das Land will an die Spitze.
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Unitree ist eines der bekanntesten jungen Technologieunternehmen Chinas. Seine humanoiden Roboter tanzten bei der Frühlingsfest-Gala des Staatssenders CCTV, die jedes Jahr Hunderte Millionen Menschen verfolgen. Videos mit Saltos, Boxkämpfen und Laufübungen sorgen in sozialen Netzwerken immer wieder für Aufmerksamkeit.
Das Unternehmen entwickelt sowohl humanoide Roboter als auch vierbeinige Roboterhunde. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stattete Unitree bei seiner letzten China-Reise im Februar einen Besuch ab.
Humanoide Roboter gelten als großes Zukunftsfeld. Sie sollen später einmal in Fabriken, Lagerhallen, Geschäften und Haushalten eingesetzt werden. Auch der US-Elektroautobauer Tesla arbeitet unter der Führung von Elon Musk an einem solchen Roboter mit dem Namen Optimus. Weitere profilierte US-Entwickler sind Boston Dynamics, Figure AI oder Agility Robotics.
In China gibt es zahlreiche Hersteller wie AgiBot oder UBTech, aber auch japanische Unternehmen arbeiten an dem Zukunftsthema. Der Markt steht jedoch noch am Anfang. Bei tatsächlicher autonomer Arbeit sei die gesamte Branche deutlich weniger weit, als es spektakuläre Demonstrationen vermuten ließen, sagt Serge Nussbaumer, Kapitalmarktexperte beim Schweizer Wertpapierhaus Maverix.
Auch die Einfuhr von Wechselrichtern, die ein zentrales Bauteil für Solarstromanlagen sind, wird verboten.
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