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heise+ | BedJet 3 im Test: Kühler schlafen mit Luftstrom statt Wasserkühlung
Der BedJet bläst Luft unter die Bettdecke oder in ein spezielles Laken. Wir testen, ob das Konzept nachts ähnlich gut kühlt wie ein teures Bettkühlsystem.
Endlich wieder ein kühles Bett statt klebriger Laken und nasser Kissen – wäre das nicht traumhaft? Wer in der nicht enden wollenden Hitzewelle kaum Schlaf findet, kommt mit klassischen Klimaanlagen oft nicht weit: Mal fehlt der Platz für den Abluftschlauch, mal brummt der Kompressor zu laut und mal schafft es die kühle Luft gar nicht erst bis ins Schlafzimmer. Wassergekühlte Bett-Topper mit elektrischen Peltier-Elementen versprechen gezieltere Abhilfe, kosten aber schnell vierstellige Beträge.
Der bereits in der dritten Generation erhältliche BedJet 3 geht einen deutlich einfacheren Weg. Das für 399 Euro erhältliche Gerät bläst per Schlauch Raumluft unter die Bettdecke, wodurch sich diese sogar leicht anhebt. Das sieht nicht nur kurios aus, sondern soll per Luftstrom Schweiß verdunsten lassen und Hitzestau verhindern – fast wie ein Ventilator, nur direkt im Bett. Wir haben getestet, ob dieses "windige" Konzept tatsächlich für kühlere Nächte sorgt oder vor allem heiße Luft produziert.
Wenn das Schlafzimmer in der Hitzewelle kaum abkühlt, sind Klimaanlagen oder Bettkühlsysteme oft umständlich, laut oder teuer.
Der BedJet 3 versucht es anders: Er bläst Raumluft unter die Bettdecke oder in ein spezielles Laken und verspricht so Abkühlung.
Wir haben getestet, ob der BedJet 3 sinnvoll kühlt oder nur ein „windiges“ Konzept bleibt – und ob es dafür das optional erhältliche Cloud-Bettlaken braucht.
Dabei haben wir auch geklärt, ob eine gewöhnliche Bettdecke genügt – oder ob der BedJet 3 erst mit dem separat erhältlichen Cloud-Bettlaken mit Luftkanälen richtig funktioniert. Das Gerät bringt trotz seines simplen Prinzips einige Zusatzfunktionen mit: App- und WLAN-Anbindung sowie einen Heizbetrieb für kalte Tage. Wir haben den BedJet 3 sowohl mit als auch ohne das spezielle Cloud-Bettlaken ausprobiert. Alternativ ist er auch in einer Version für Paare verfügbar, die ab 979 Euro erhältlich ist. Sie bietet zwei getrennte Klimazonen für zwei Bettseiten. So kann sich ein fröstelnder Partner aufwärmen, während sich der andere abkühlt.
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