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Telekom bringt Telefon-Box „Call Connect via Funk“ für klassische Festnetzanschlüsse
von Carsten Knobloch
12. Aug. 2026 |
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Die Deutsche Telekom arbeitet weiter an ihrer Netzinfrastruktur und stellt ältere Anschlusstechnik schrittweise ab. Rund 1,3 Millionen reine Festnetz-Kupferanschlüsse sollen in den kommenden Monaten auf Alternativen wie Glasfaser, DSL oder Mobilfunk umgestellt werden. Als neue Lösung für Kunden, die ihren Anschluss ausschließlich zum Telefonieren nutzen, bringt der Bonner Konzern ab sofort die Telefon-Box „Call Connect via Funk“ an den Start, ein echter Nischen-Banger mit gar nicht mal so günstigen Preisen.
Das Prinzip ist einfach gehalten: Die Box stellt die Sprachverbindung statt über die alte Telefonleitung über das Mobilfunknetz (4G / LTE) her. Für Anwender soll sich bei der Nutzung im Alltag möglichst wenig ändern. Das bestehende Festnetztelefon wird wie gewohnt in die mittlere TAE-Buchse der Box eingesteckt, das Gerät selbst benötigt lediglich Strom aus der Steckdose. Ein separates Einsetzen einer SIM-Karte ist nicht erforderlich. Die Einrichtung sowie die Übernahme der bisherigen Festnetzrufnummer erfolgen nach dem Anstecken automatisch und sind in der Regel nach etwa 15 Minuten abgeschlossen.
Die Telekom bietet das Hardware-Gerät wahlweise zur Miete für 3,95 Euro im Monat oder zum einmaligen Kaufpreis von 99,99 Euro an. Passend dazu stehen zwei reine Telefonie-Tarife ohne Internetzugang bereit:
– Call Basic via Funk: Enthält 120 Freiminuten und schlägt mit 22,95 Euro monatlich zu Buche.
– Call Comfort via Funk: Beinhaltet eine Flatrate ins deutsche Festnetz für 32,45 Euro im Monat.
Wichtig für Haushalte mit spezieller Peripherie: Wer Hausnotrufsysteme, Alarmanlagen oder andere analoge Zusatzgeräte betreibt, sollte die Funktionsfähigkeit vor einer Umstellung zwingend mit dem jeweiligen Dienstanbieter abklären.
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