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Ex-xAI-Mitgründer setzt ganz auf Open Source
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Igor Babuschkin, der einst zusammen mit Elon Musk dessen KI-Unternehmen xAI gegründet hatte, setzt mit seinem eigenen Startup River AI nun voll auf Open Source.
Babuschkin ist – in Übereinstimmung mit einer wachsenden Zahl KI-Experten – überzeugt, dass die KI-Entwicklung nicht von einem oder wenigen Unternehmen dominiert werden sollte. Stattdessen sollte die Technik den Anwendern gehören und von jedermann nach eigenen Vorstellungen eingesetzt und angepasst werden können. Dafür will Babuschkin eine neue Hardware entwickeln, auf der KI-Anwendungen Zuhause ausgeführt werden können. Damit blieben auch die persönlichen Daten in den eigenen vier Wänden und müssten nicht in die Cloud eines der großen KI-Anbieter transferiert werden.
“Wir hoffen, dass KI in Zukunft so trainiert wird, dass sie Ihnen als Einzelperson zugutekommt, anstatt ein zentralisiertes System zu sein, das von einem einzigen Großkonzern kontrolliert wird”, sagte Babuschkin in einem Interview. Er stellt sich vor, dass die Technologie seines Unternehmens als digitaler Assistent fungiert, den die Menschen geräteübergreifend nutzen können und mit dem sie ähnlich wie mit Apples Siri-Assistenten sprechen können. Er erklärte, er wolle den Menschen Möglichkeiten bieten, diese Technologie nach eigenem Ermessen mit ein paar gesprochenen Kommandos “umzutrainieren” oder anzupassen. Auf diese Weise könnten sie selbst bestimmen, wie sich die KI verhält und wie sie sie einsetzen, anstatt sich an die Regeln zu halten, die von Unternehmen wie Anthropic und OpenAI festgelegt wurden. “Die Art und Weise, wie große KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI KI entwickeln, ist womöglich nicht das Modell der Zukunft”, sagt Babuschkin. “Zunehmend stößt dies bei der Öffentlichkeit auf Ablehnung. Wir wollen nicht, dass diese KI-Unternehmen die Welt beherrschen und die Kontrolle über diese extrem leistungsfähige Technologie ausüben.”
Die neue Firma River AI mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien, konnte bislang eine Milliarde Dollar an Investorengeldern einsammeln, darunter von bekannten Silicon-Valley-Investoren und Firmen wie Nvidia. Das Unternehmen hat momentan rund 20 Mitarbeiter, darunter viele ehemalige Angestellte von OpenAI, xAI und Tesla.
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