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DietPi 10.6 erweitert Hardware-Unterstützung
Das für Single-Board-Computer gedachte Linux-System DietPi ist in Version 10.6 erschienen. Die neue Ausgabe erweitert die Unterstützung für mehrere Einplatinencomputer und bringt Änderungen bei der Systemverwaltung sowie zahlreiche Fehlerkorrekturen.
Neu hinzugekommen sind Images für den Orange Pi 4 Pro und den Orange Pi Zero 3W mit Allwinner-A733-Prozessor. Da der Chip bislang keine Unterstützung im Mainline-Linux bietet, nutzt DietPi dafür die Linux-6.6- und U-Boot-Quellen des Herstellers Xunlong. Auch die Modelle Odroid M1, M1S und M2 von Hardkernel gehören nun zum unterstützten Gerätebestand. Sie verwenden Chips der Familien Rockchip RK3568, RK3566 und RK3588.
DietPi integriert außerdem einen Treiber für bestimmte ASUS-USB-Tastaturen in die Kernel-Versionen für Allwinner-, Amlogic- und Rockchip-Systeme. Das Anmeldefenster DietPi-Banner zeigt nun zusätzliche Systeminformationen an. Dazu gehören die Speicherplatzbelegung aller eingebundenen Laufwerke, fehlerhafte systemd-Dienste, aktive Fail2Ban-Sperren sowie Netzwerkstatistiken für eingehenden und ausgehenden Datenverkehr. Die Angaben lassen sich für Ethernet-, WLAN- und VPN-Schnittstellen über verschiedene Netzwerk-Namespaces hinweg abrufen. Nutzer können zudem mehrere eigene Befehle im Banner hinterlegen.
Bei der Softwareverwaltung setzt DietPi weitere Änderungen um. BirdNET-Go erhält bei einer Neuinstallation den Pfad zur ONNX-Runtime-Bibliothek, wodurch zusätzliche Modelle zur Vogelklassifizierung genutzt werden können. Die Installationsoption für den IPFS-Node Kubo steht nun auch auf RISC-V-Systemen zur Verfügung.
Mehrere Fehlerkorrekturen betreffen einzelne Geräte und Funktionen. DietPi hat die Unterstützung für Petitboot auf Odroid N2 und HC4 korrigiert. Beim Orange Pi Zero 2W verbessert die neue Version die Systemstabilität, indem sie den WLAN-Treiber nur bei ausdrücklicher Aktivierung lädt und Verzögerungen beim Anheben der CPU-Spannung berücksichtigt.
Igor Babuschkin, der einst zusammen mit Elon Musk dessen KI-Unternehmen xAI gegründet hatte, setzt mit seinem eigenen Startup River AI nun voll auf Open Source.
Die Entwickler des Python-Frameworks Django ändern das Veröffentlichungsintervall: Anstatt alle acht Monate gibt es zukünftig nur einmal im Jahr ein größeres Feature Update. Im Gegenzug fallen die kurzlebigen Zwischen-Releases weg.
SoftMaker hat Office Professional 2026 als klassische Kaufversion veröffentlicht. Vier Wochen nach dem Start der Abo-Variante steht das Officepaket nun auch für Nutzer zur Verfügung, die eine zeitlich unbegrenzte Lizenz erwerben möchten. Die Programme laufen unter Windows, MacOS und Linux.
Mark Zuckerberg hat einen offenen Brief unter dem Titel "The future is for everyone" veröffentlicht, in dem er die angeblich nahende Superintelligenz als Segen für die Menschheit preist und gleichzeitig weniger KI-Regulierung fordert.
Signal erweitert die Unterstützung für mehrere Geräte. Mit den aktuellen Versionen können Nutzer neben PCs und iPads nun auch Android-Tablets, zusätzliche Android-Smartphones und weitere iPhones mit einem bestehenden Signal-Konto verknüpfen.