// EUROGAMER.DE — GAMING
Max Payne: Remake von 1 und 2 kommt auf jeden Fall - mehr darf Remedy aber nicht verraten
Die Neuauflage des Action-Klassikers ist weiterhin in Produktion. Warum sich Entwickler Remedy zu Details aber vollständig bedeckt halten muss.
Das Remake von Max Payne 1 und 2 wurde bereits vor vier Jahren angekündigt. Bisher fehlt jegliche Spur von Details und Informationen. Existiert das Projekt überhaupt noch? Hier können sowohl Remedy als auch Rockstar immerhin beruhigen. Denn ja, an dem Remake wird noch gearbeitet. Darüber hinaus darf der Entwickler allerdings keine Infohäppchen rausrücken.
Publisher Rockstar hält den Daumen auf die internen Informationen über das Remake. Da kann Entwickler Remedy Entertainment dann auch nicht viel machen. In einer kürzlichen Fragerunde erklärte das Studio zumindest, dass es sich erst über das Projekt äußern könne, sobald Rockstar dies zuerst tue.
Das Interesse am Remake scheint nicht gerade klein zu sein, denn wie der Moderator der Frageurnde erklärte, gab es viele Fragen zu Max Payne. Bei einer Ankündigung im Jahr 2022 ist das auch kaum verwunderlich. Die Fans des Franchise warten ja schon brav und geduldig seit vier Jahren auf ein echtes Lebenszeichen.
Remedy entwickelt die Neuauflage von Max Payne 1 & 2 in der eigenen Northlight-Engine. Das Projekt wird vollständig von Rockstar Games finanziert, die auch als Publisher fungieren und sämtliche Marketing-Aktivitäten kontrollieren.
In diesen Jahren ist viel passiert. Alan Wake ist erschienen und hat vor wenigen Tagen einen großen Verkaufsmeilenstein geknackt. Drei Millionen Verkäufe bringt die Fortsetzung aus dem Jahr 2023 auf die Waage. Das ist nach einer so langen Zeit nicht viel und auch der Remedy-Chef bedauert diese Verkaufszahl.
CEO Jean-Charles Gaudechon sagte im Mai, dass Remedy wirklich viel zu bieten habe. Besonders bei den "erstklassig inszenierten, kreativen und verrückten Geschichten sowie beim Gameplay." Es sei noch viel Luft nach oben. Laut ihm sei erst die Hälfte des Potenzials wirklich ausgeschöpft.
Verbesserungspotenzial sieht er in der Vermarktung der Spiele. "Es ist schade, denn ich finde, Alan Wake und Control hätten sich besser verkaufen müssen", sagt er.
Auch FBC: Firebreak erschien in der Zwischenzeit. Der Koop-Shooter ist seit 2025 auf dem Markt. Zu großer Beliebtheit schaffte es der Titel nicht und schaffte es nur auf mittelmäßige Wertungen auf Steam und Metacritic.