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Stop Killing Games: Initiative schließt sich 457-Millionen-Klage gegen Sony an
Die Bewegung geht gemeinsam mit niederländischen Verbraucherschützern gegen das PlayStation-Monopol vor und wehrt sich gegen hohe Digitalpreise.
Die "Stop Killing Games"-Bewegung verklagt Sony nun offiziell. Man wirft dem Unternehmen vor, mit seinem "Monopol" auf dem Videospielmarkt gegen das Gesetz zu verstoßen.
Zuletzt geriet Sony unter Druck, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, ab Anfang 2028 keine PlayStation-Discs mehr zu pressen. Bereits in mehreren Ländern wurden aufgrund dessen Klagen gegen den Konsolenhersteller eingereicht und die Debatte über den Besitz physischer Medien wurde dadurch neu entfacht.
In dieser Woche veröffentlichte Stop Killing Games ein YouTube-Video und kündigte darin an, dass man seine Kräfte mit der niederländischen Verbraucherorganisation Stichting Massaschade & Consument (SM&C) bündelt. Diese hatte Sony bereits im Februar auf 457 Millionen US-Dollar verklagt. Der Vorwurf: Sony treibe die Preise im PlayStation Store für Nutzer in den Niederlanden künstlich in die Höhe.
Die Initiative "Stop Killing Games" wurde vom YouTuber Ross Scott ins Leben gerufen. Sie wehrt sich weltweit dagegen, dass Publisher Videospiele durch Serverabschaltungen unspielbar machen, und fordert rechtliche Absicherungen für Käufer digitaler Güter.
Gestiegene Kosten für digitale Spiele bezeichnet man als unrechtmäßige "Sony-Steuer", daher setzt man sich für faire Preise und Alternativen zum PlayStation Store ein. Gleichzeitig wird das Geld zurückgefordert, das Sony angeblich an niederländischen Spielern über seine digitale Plattform verdient hat. Laut SM&C beläuft sich dieser Betrag auf Hunderte Millionen Euro.
In Mexiko wird zum Beispiel eine Kartellklage angestrebt, während auch in Großbritannien eine Sammelklage läuft, die dem Unternehmen vorwirft, sich an Millionen von Nutzern im Land mit "überhöhten und unfairen" Gebühren im PlayStation Store bereichert zu haben.
Trotz des Gegenwindes macht Sony jedoch keinerlei Anstalten, von seiner Entscheidung abzurücken. Es scheint so, als wolle man diesen Sturm aussitzen.