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Pixel 11 (Pro) im Hands-on: Kamera-Upgrade, Tensor G6 und eine RGB-LED für Gemini
Google erneuert die Pixel-Smartphones mit dem Pixel 11, Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold um gleich vier Geräte, deren gemeinsame Upgrades Bereiche wie Kamera, Tensor G6 und mehr KI-Funktionen mit Google Gemini umfassen. Exklusiv für die Pro-Modelle ist die „HiLight“ getaufte neue RGB-LED für Gemini und Anrufe.
Die Google-Smartphones lassen sich ab sofort direkt beim Anbieter vorbestellen. Ein 128-GB-Modell wie noch bei Pixel 10 und Pixel 10 Pro gibt es dieses Jahr nicht mehr, weshalb der Einstieg im Gegenzug für mehr Speicher 100 Euro höher ausfällt. Tatsächlich teurer, ohne mehr Speicher zu bieten, fallen Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold aus.
Pixel-Smartphones sind seit jeher für ihre überdurchschnittlich guten Kameras und Sonderfunktionen wie Night Sight bekannt. Auch für die Pixel-11-Serie gibt es eine Reihe von Hardware- und Software-Upgrades, die zu einer Qualitätssteigerung im Vergleich zur Pixel-10-Serie führen sollen. Dabei fallen die Veränderungen für das Pixel 11 und Pixel 11 Pro unterschiedlich groß aus und betreffen bei den günstigeren Smartphones primär die Software.
Das Pixel 11 behält die mit dem Pixel 10 eingeführten Kameras mit drei Brennweiten für Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Teleobjektiv. Die Bildsensoren arbeiten mit 48 MP (f/1.7), 13 MP (f2.2) und 10,8 MP (f/3.1), während auf der Vorderseite die bekannte 10,5-MP-Selfie-Kamera zum Einsatz kommt. Die Hauptkamera sei laut Google aber 56 Prozent lichtempfindlicher, weil der Sensor größer ausfällt (1/1,56").
Es gibt zudem Software-Verbesserungen, wie die Erweiterung des KI-gestützten Super Res Zoom auf eine jetzt 30-fache statt 20-fache Vergrößerung zeigt. Darüber hinaus wird aus Night Sight jetzt Instant Night Sight, indem die Langzeitbelichtung bei Nacht neuerdings 4,5 Mal so schnell für das gleiche Ergebnis arbeiten soll. Mit den Camera Looks hält zudem eine Reihe von Bildstilen Einzug, die Farben, Kontrast und andere Parameter betreffen. Die Funktion ist vergleichbar mit den „Fotografischen Stilen“ auf dem iPhone und soll in der Kamera-Pipeline im Bildprozessor anhand der Rohdaten vorgenommen werden und nicht einfach nur eine Sammlung von Filtern sein.
Mit der Creator Suite führt Google zudem für diese Zielgruppe ausgelegte Funktionen wie einen optionalen Teleprompter für eigene Skripts bei Nutzung der Frontkamera sowie neue Projektordner und Storyboards für eine bessere Projektplanung ein.
Die größeren Veränderungen erfährt das Pixel 11 Pro. Dort ist zum einen die Hauptkamera neu, wobei Google mit 50 MP auf 1/1,3" auf dieselbe Auflösung und Sensorgröße wie im Vorjahr beim Pixel 10 Pro (XL) setzt. Dennoch handele es sich laut Hersteller um die „beste Kamera jemals“ in einem Pixel-Smartphone. Die Kamera bietet einen In-Sensor-Zoom in zweifacher „optischer Qualität“ und ist darüber hinaus für eine bis zu fünffache Vergrößerung durch weiteres digitales Zoomen mit reduzierter Auflösung ausgelegt.
Für die größeren Brennweiten darüber hinaus kommt eine neue 48-MP-Telefotokamera zum Einsatz, die vom bisherigen Periskop-Aufbau zu einer klassischen, übereinander gestapelten Anordnung von Sensor und Glas wechselt. Dahinter sitzt mit der neuen Smartphone-Generation ein 1/1,95" statt vorher 1/2,55" großer Sensor, der 30 Prozent lichtempfindlicher sei. Die native Vergrößerung entspricht Faktor fünf gegenüber der Hauptkamera, darüber hinaus ist eine zehnfache Vergrößerung per In-Sensor-Zoom möglich. Den KI-gestützten Super Res Zoom hebt Google von 100-fach auf 120-fach an.
Neu ist zudem der Magic-Capture-Modus, der zunächst ein Video aufnimmt und im Nachgang mittels KI selbst die besten Momente bestimmen und als Foto speicher kann. Wichtige Momente in schnellen Szenen sollen so nicht mehr dem Zufall überlassen bleiben. Die Verarbeitung erfolgt gemischt lokal und in der Cloud.
Die Pixel-11-Pro-Modelle behalten die vor zwei Jahren mit dem Pixel 9 Pro eingeführte Ultraweitwinkelkamera mit 48 MP auf kleineren 1/2,51", die zudem wieder übe