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Precognition: Neues Horrorspiel vom Immortality-Schöpfer lässt euch die Zukunft verändern
Der Sci-Fi-Horrortitel von Sam Barlow und Brandon Cronenberg erscheint 2028. Ihr sammelt Erinnerungen aus der Zukunft, um den Schmetterlingseffekt zu steuern.
Das neue Spiel von Sam Barlow – dem Macher von Her Story und Immortality – und seinem Studio Half Mermaid hat endlich einen Namen: Es heißt Precognition. Der Sci-Fi-Horrortitel erscheint im Frühjahr 2028. Es wird eines der ersten Spiele sein, die unter dem neuen Publishing-Label von Kinetic (der Firma hinter Phasmophobia) auf den Markt kommen.
Wie schon in Barlows früheren Spielen durchforstet ihr auch in Precognition Archive voller Videoclips, um ein Geheimnis zu lüften. In diesem Fall bestehen diese Archive jedoch aus den zukünftigen Erinnerungen der Hauptfigur Diana.
Die Ausgangslage: Diana hat ein experimentelles Implantat erhalten, das ihr Visionen aus ihrer eigenen Zukunft zeigt. Sobald das passiert, kann sie sich auf bestimmte Momente fokussieren und diese als Erinnerung abspeichern. Der Haken an der Sache: Damit löst sie unweigerlich einen Schmetterlingseffekt aus, der ihre Zukunft verändert. Euer Ziel ist es also, ihre Erinnerungen aktiv zu manipulieren, um die Geschehnisse zu beeinflussen. In diesem YouTube-Video erfahrt ihr mehr über Precognition.
Ein weiteres spannendes Detail zu Precognition: Das Spiel entsteht in Zusammenarbeit mit dem Horror-Regisseur Brandon Cronenberg. Mir persönlich sagte der Name zunächst nichts (ich bin eben so), aber er hat Filme wie Infinity Pool, Possessor und Antiviral gedreht. Seinen Vater David Cronenberg kenne ich hingegen durchaus – er hat schließlich legendäre Filme wie The Fly erschaffen. Brandon Cronenberg hat die Story von Precognition mitentwickelt und sie gemeinsam mit Barlow geschrieben.
In einer Q&A-Runde nach einer Präsentation zu Precognition, bei der ich vor Ort war, verriet Barlow ein paar weitere Details zum Spiel. „Das wirklich Coole daran ist, dass Diana ein ehemaliges Wunderkind ist“, erklärte er. „Sie hat ein fotografisches Gedächtnis und ihr Gehirn ist extrem formbar. Dann nimmt sie an diesem Experiment teil. Den Leuten werden dabei Implantate in den Kopf gesetzt – angeblich, um ihr Gedächtnis zu erweitern, zu verbessern oder Fehler in der Gedächtnisfunktion zu beheben. Dabei entdecken die Forscher jedoch einen Nebeneffekt: Die Probanden empfangen plötzlich Erinnerungen aus der Zukunft.“
Alle anderen vergessen schnell wieder, was sie gesehen haben – nur Diana nicht. „Sie kann diese Visionen, diese Erinnerungen an ihre Zukunft, sehen und beobachten. Dann wählt sie einen bestimmten Moment daraus aus, um ihn zu sammeln und abzuspeichern“, so Barlow. „Als Spieler seht ihr euch diese Zukunftsvisionen an, haltet die Trigger gedrückt und speichert sie so als Erinnerung ab.“
„Stellt euch das ähnlich vor wie im Film Memento, wo der Protagonist mit seinen Polaroid-Fotos herumläuft: Diana sammelt quasi Polaroids ihrer Zukunft. Ihr als Spieler habt dabei völlig freie Hand und könnt entscheiden: 'Welche Informationen sind wichtig genug, um sie aus der Zukunft zurückzuschicken?' Sobald ihr das tut, verändert sich die Zukunft und ihr erhaltet eine neue Vision.“
Ihr legt euch im Grunde ein „Inventar an möglichen alternativen Zukünften“ an, erklärte Barlow. Natürlich könntet ihr diese Macht für etwas Langweiliges nutzen und euch einfach die nächsten Lottozahlen besorgen. Es geht aber auch deutlich spannender. „Es könnte doch ganz interessant sein, zu erfahren, dass euer Partner, mit dem ihr seit 10 Jahren zusammen seid, euch mit eurem Bruder betrügt oder so ähnlich“, überlegte Barlow.
Das Spiel bietet euch „eine riesige Menge“ an spielerischer Freiheit – die Systeme greifen tief ineinander. Barlow betonte: „Ihr findet extrem schnell in diesen richtig coolen Gameplay-Loop. Ihr erschafft und formt quasi ein Inventar, um die Zukunft zu lenken ... das wird schnell sehr packend und steckt voller Überraschungen.“ Es gibt noch ein paar weitere Gameplay-Ebenen, aber das ist der Kern der Mechanik.