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TAC-2: Commodore legt Kult-Joystick aus den 80ern neu auf
Nach dem C64 bringt das neue Commodore nun auch einen legendären Joystick aus den 80ern zurück. Doch außerhalb der USA trübt ein Faktor die Vorfreude erheblich.
Die Neuauflage des TAC-2 bleibt nah am Original und bietet kaum technische Neuerungen.
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Commodore International hat angekündigt, den TAC-2-Joystick nach über 40 Jahren wieder in Produktion zu bringen. Ursprünglich 1983 von Suncom Technologies auf den Markt gebracht, galt der „Totally Automatic Controller“ als einer der robustesten Joysticks seiner Zeit. Das spiegelt sich auch auf dem Gebrauchtmarkt wider, auf dem gut erhaltene Originale Preise von über 100 US-Dollar erzielen. Mit seiner Neuauflage will Commodore den TAC-2 wieder breiter und erschwinglicher verfügbar machen. Letzteres gelingt dem Unternehmen allerdings nicht so recht.
CEO Peri Fractic erklärt in einer Pressemitteilung, dass man bei der Neuauflage großen Wert auf den Erhalt von Optik, Haptik und Spielgefühl des Originals gelegt habe. Die einzige nennenswerte Verbesserung betrifft den Schaft: Statt der früheren Konstruktion aus einem TR-418-Reifenventil mit angelöteter Messingkugel kommt nun ein einteiliger, verchromter Stahlschaft zum Einsatz. Damit soll die Neuauflage robuster werden als das Original.
Die Bewegung funktioniert weiterhin über einen internen Kugel-Kontakt-Mechanismus ohne Mikroschalter, wie ihn beispielsweise Retro Games in der Neuauflage des TheQuickshot II nutzt. Mit zwei Metern ist das Kabel 20 Zentimeter länger als beim Vorbild. Durch den Atari-9-Pin-Anschluss ist der TAC-2 mit allen alten und neuen Geräten kompatibel, die diesen Standard unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Amiga, Atari, Sega-Konsolen und der neue Commodore C64 Ultimate. Wer Retro-Spiele auf aktuellen Geräten spielen möchte, geht allerdings leer aus. Einen USB-Anschluss gibt es nicht. Adapter von Drittherstellern sollen hier Abhilfe leisten.
Commodore bietet fünf Farbvarianten an: Basic Beige, C= White, Knight Black, eine transparente Starlight Edition sowie eine limitierte Founders Edition mit goldbeschichtetem Kugelgriff. Bis auf Knight Black und C=White verfügen zudem alle Modelle über per LED beleuchtete Knöpfe. Ob diese auch bei älteren Konsolen oder Rechnern einwandfrei funktionieren, klärt Commodore nicht.
Wer sich den neu aufgelegten Klassiker auf den Schreibtisch stellen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Die Standard-Modelle kosten vor Steuern jeweils knapp 44 Euro, die Founders Edition liegt bei 56 Euro. Da es hierzulande bisher keine offiziellen Händler für den TAC-2 gibt, bleibt nur der Import aus den USA. Dadurch kommen auf die genannten Preise noch Einfuhrsteuern, Versand- und mögliche Importabwicklungskosten oben drauf, wodurch die Joysticks Preise bis zu 90 Euro erreichen können. Vorbestellungen sind ab sofort direkt bei Commodore möglich. Die Auslieferung soll ab dem 20. Oktober beginnen.
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