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Dyson V10 Konical mit Auto-empty Dok ausprobiert
Dyson hat lange gebraucht, um bei kabellosen Staubsaugern eine Absaugstation anzubieten. Während Samsung, Shark, Tineco und Co. das Thema schon länger spielen, kommt Dyson nun mit dem V10 Konical und dem Auto-empty Dok um die Ecke. Auf dem Papier klingt das nach genau dem Komfort-Upgrade, das vielen Dyson-Modellen gefehlt hat. Saugen, zurück in die Station stellen, Behälter wird automatisch geleert, Gerät lädt, Zubehör hängt ebenfalls sauber an einem Ort.
Ich habe über die Jahre etliche Dyson-Modelle getestet, vom V8-Unterbau über V11, V15, Gen5detect, Car+Boat bis hin zum V16 Piston Animal. Der V10 Konical ist dabei ein interessantes Gerät, weil er nicht einfach „kleiner V16“ ist. Eigentlich ist er näher an V8 Cyclone / V10-Basis dran, bekommt aber die neue konische Bodendüse und eben die Selbstentleerungsstation als großes Argument. Ausprobiert habe ich das Teil auf Hartboden und Teppich.
Im Lieferumfang steckt neben dem Sauger die All-Floor-Cones-Bodendüse, eine Fugendüse, eine Mini-Motorbürste und natürlich das Auto-empty Dok. Die Station ist nicht klein, die Kiste daher auch schon riesig. Wer bisher einen Dyson einfach an die Wandhalterung gehängt hat, muss umdenken. Das Dok steht sichtbar im Raum oder eben im Hauswirtschaftsraum. Dafür erledigt es mehrere Dinge gleichzeitig. Es lädt den Sauger, nimmt Zubehör auf und saugt den Staubbehälter des V10 automatisch leer. Der Schmutz landet in einem versiegelten Beutel mit 2,5 Litern Volumen, Dyson spricht von bis zu 60 Tagen Schmutz, der da reingeht. Wie immer hängt das stark davon ab, wie viel Fläche, Tierhaar und Kinderkrümel man im Haushalt hat.
Die Absaugstation ist für mich der eigentliche Grund, sich dieses Modell anzuschauen. Nicht, weil Dyson damit das Rad neu erfindet, sondern weil genau dieses Thema bei den klassischen Dyson-Akkusaugern immer genervt hat. Der Sauger selbst kann gut sein, aber das Entleeren des Behälters ist je nach Mischung aus Feinstaub, Haaren und Fusseln eben kein Premium-Moment. Wer schon einmal mit einem alten Dyson über dem Mülleimer stand und trotzdem noch mit der Hand nachhelfen musste, weiß, was ich meine. Die Station nimmt dem Alltag genau diesen unschönen Teil ab. In meinem Test funktionierte das Auto-empty Dok sehr zuverlässig. Sauger rein, Absaugung startet und öffnet dabei quasi den Staubsauger, zack, Behälter leer. Das ist nicht leise, aber praktisch. Kennt man so ja schon von den vielen Saugrobotern.
Beim Sauger selbst merkt man. dass es kein V16 ist. Der V10 Konical arbeitet mit 150 Air Watt, Dyson nennt bis zu 60 Minuten Laufzeit und setzt auf drei Leistungsstufen. An diese 60 Minuten kommt man im echten Alltag aber nicht heran, auch nicht, wenn man nur im normalen Modus unterwegs ist. Für den Alltag reicht die Laufzeit trotzdem, nur sollte man Dysons Maximalwert nicht als realistische Wohnungsrunde verstehen. In normalen Wohnräumen muss man nicht permanent im Boost-Modus unterwegs sein. Auf Hartboden und Teppich reicht der Normalmodus häufig aus, Boost ist eher für eingetretene Stellen, Fugen oder hartnäckige Teppichbereiche da. Wer ständig viel Leistung abruft, sieht die 60 Minuten erst recht nicht.
Die neue All-Floor-Cones-Bodendüse ist wie schon im V16 Test bemängelt Fluch und Segen zugleich. Dyson setzt nicht mehr auf klassisches Kopf-Duo aus Fluffy für Hartboden und Bürste für Teppich, sondern auf konische Walzen, die Haare Richtung Saugkanal führen sollen. Bei Haaren funktioniert das Konzept grundsätzlich gut. Gerade lange Haare wickeln sich deutlich weniger um die Hauptwalzen. Das ist im Alltag Gold wert, wenn im Haushalt lange Haare oder Tierhaare unterwegs sind. Auch die grüne Staubbeleuchtung ist kein reiner Showeffekt. Man sieht auf Hartböden tatsächlich Schmutz, den man vorher ignoriert hätte. Ob man das gut findet oder dadurch nur neurotischer putzt, muss jeder selbst entscheiden.
Aber? Die Düse bleibt für mich suboptimal. Schon beim V16 störte mich die Geometrie, und auch hier ist das Thema wieder da. Die Front