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InfiMaker K1: Desktop-CNC-Fräse mit 5-Achsen-Bearbeitung startet bei Kickstarter
von Felix Frank
15. Aug. 2026 |
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3D-Drucker sind längst in diversen heimischen Bastler-Werkstätten der Tech-Nerds eingezogen und bei vielen machen sich auch Laser-Geräte breit. Spannend ist da derzeit, wenn man sich die Entwicklung von CNC-Fräsen anschaut, die da ähnliche Wege und Formfaktoren einschlagen. Frisch auf Kickstarter ist jetzt der K1 des jungen Unternehmens InfiMaker gestartet. Hierbei handelt es sich um eine Desktop-CNC-Fräse mit simultaner 5-Achsen-Bearbeitung.
Der InfiMaker K1 erlaubt eine simultane 5-Achsen-Bearbeitung nebst automatisierter Einrichtung und richtet sich an Designer, Ingenieure sowie Maker und kleinere Fertigungsbetriebe. Mit der Maschine will man den CAM-Workflow, vom Modell zum fertigen Produkt, ohne viel Hickhack und Einrichtungsprozedur für eine breitere Masse zugänglich machen.
Der K1 setzt auf ein Echtzeit-Bewegungssteuerungssystem sowie ein Real-Time Control Protocol (kurz RTCP), um alle fünf Achsen zu koordinieren. Die B-Achse neigt sich von -30° bis +110°, während die C-Achse um 360° rotiert. Die 1,5-kW-Spindel läuft mit bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute. Die CNC-Fräse bietet hierbei eine Genauigkeit von 0,01 mm und einen Arbeitsbereich von 120 × 120 × 120 mm. Dies erlaubt die Bearbeitung verschiedenster Materialien. Darunter: Aluminium, Messing, Kupfer, Stahl, Titan, Holz, Acryl, Wachs, Jade, Harz, technische Kunststoffe und Verbundwerkstoffe.
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Auch die Einrichtung sowie Werkzeugverwaltung erfolgt automatisch: Mittels Sensor wird das Werkstück geortet und es erfolgt eine automatische Kalibrierung. Der K1 setzt auf einen automatischen Werkzeugwechsler und bietet sechs Steckplätze für Werkzeuge. Darunter fünf Schneidwerkzeuge sowie den Sensor für Bearbeitungsvorgänge wie Schruppen, Schlichten, Bohren und Gravieren.
Mit der InfiStudio-Software (für Windows und macOS) können Nutzer mittels Text, Bild oder vorhandenem 3D-Modell ihr Modell erstellen. Die Software generiert hieraus ein bearbeitbares Modell und empfiehlt unter anderem Werkzeuge, Drehzahlen sowie die Schnittreihenfolge der Werkzeuge. Auch eine Vorschau wird vor dem Start erstellt. Unterstützt werden von der Software STL-, STEP- sowie OBJ-Dateien. Erfahrene Nutzer können auch Standard G-Code importieren.
Die Kickstarter-Kampagne ist noch nicht lang aktiv, da hat man schon knapp 1,6 Millionen Euro einsammeln können und das Ziel (von ca. 43.000 Euro) um ein Vielfaches übertroffen. Die Kampagne kann man noch in den kommenden 6 Wochen unterstützen. Preislich geht es im Super-Early-Paket bei 5.199 US-Dollar (ca. 4500 Euro) los. Zumal dieser Betrag noch 40 Prozent unter dem anvisierten Kaufpreis liegt – entsprechend weit ist man da noch von der Verbreitung der 3D-Drucker entfernt, es zeigt aber eindrucksvoll, wo die Reise hingehen kann. Die üblichen Risiken und Nebenwirkungen einer Kickstarter-Kampagne sind hier zu bedenken. Immerhin strebt InfiMaker zeitnahe Anlieferungen an: Drei Monate nach Kampagnenende soll es so weit sein.
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