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Rainbow Six Siege: Operation Split Fire bringt Mario-Kart-Action und neuen Anti-Schild-Operator
In Jahr 11, Saison 3 startet Ubisoft mit dem ägyptischen Verteidiger Noor, einer Überarbeitung von Villa und Drohnen-Rennen durch.
So nennt Ubisoft die kommende Saison in Rainbow Six Siege. Mit ihr werden ein neuer Verteidiger eingeführt und einige Räume auf Villa überarbeitet. Es gibt zudem Anpassungen in Bezug auf Dokkaebi sowie andere Charaktere, während man in Ranked 3.0 schneller den Rang erreicht, auf dem man tatsächlich spielt. Zwei Events, an Mario Kart erinnernde Drohnen-Rennen sowie ein 3v3-Modus, runden die Saison ab. Am 17. September sollen die Testserver geöffnet werden, offizieller Start der Saison ist am 1. September.
Jahr elf, Saison drei, genannt Operation Split Fire – und die Entwickler von Rainbow Six Siege kündigen mal wieder eine große Reihe an Neuerungen an, die ganz verschiedene Teile des Spiels betreffen. Wobei sich Ubisoft erneut dazu bekennt, dass es zu einem großen Teil das Feedback der Spieler ist, welches dem Team als Wegweiser dafür dient.
Zumal ich ohnehin sagen muss, dass sich Siege in den letzten Monaten auf einem richtig guten Weg zu befinden scheint. Ich mag die Ansprache und die Ansprüche von Joshua Mills, seit er das „Amt“ des Game Directors übernommen hat, ebenso wie die neuen, schnelleren Updates sowie den Ansatz, schwache Operator lieber durch coole Verbesserungen zu stärken, anstatt starke ständig zu schwächen. Das sieht man auch an den Hebeln, mit denen Dokkaebi in der kommenden Saison etwas Wind aus ihren starken Segeln genommen wird.
Außerdem gibt es endlich wieder häufiger neue Karten und Charaktere sowie Veränderungen an bestehenden Levels. Tatsächlich soll eine solche Veränderung immer dann eingeführt werden, wenn in einer Saison mal keine neue Map vorgestellt wird, weshalb sich Ubisoft für Operation Split Fire das italienische Villa vorgenommen hat.
Und die Neuerung ist größer, als ich erwartet hatte. Immerhin fällt gleich ein ganzer Standort weg, an dem Verteidiger ihre zwei Bomben verteidigen können, während ein neuer dafür hinzukommt. Genauer gesagt muss man sich endlich nicht mehr in Library/Living Room verschanzen, sondern zieht stattdessen in den Keller, wo sich dafür so einiges verändert hat.
Neue Durchgänge, zerstörbare Wände und Deckungen wird es dort nämlich geben, während die Garage nicht länger zum Außenbereich gehört, sondern in Zukunft ein geschlossener Innenraum ist. Gefällt mir! Ich habe in den anderen Modi schon immer gerne den Keller gespielt und bin gespannt darauf, wie sich das nun auch im zentralen Bombenmodus anfühlen wird.
Die größte Neuerung ist aber selbstverständlich der neue Operator: Verteidiger Noor. Der kommt aus Ägypten und hat eine gewaltige Aversion gegen schildtragende Angreifer, weshalb er ihnen eine Ladung seines Horus Lance Launchers entgegenschickt, die sich nicht nur in Schilde, sondern auch in softe Wände (sowie Castles und Azamis Verbarrikadierungen) bohrt und dort erst mal kurz ausharrt. Entfernt man die Ladung dann nicht schnell genug, speit sie Feuer, was nicht nur das Vorrücken behindert, sondern auch Schaden anrichten kann.
Weil das Entfernen aber ebenfalls ablenkt, könnte das ein guter Moment sein, in dem ein Mitspieler den Schildträger attackiert. So muss man Montagne, Blitz oder Osa also nicht mehr unbedingt auf den Schild klopfen, sondern hat ein ganz neues Werkzeug in der Hand, um sie aufzuhalten oder zumindest das Platzieren des Defusers zu unterbinden.
Unabhängig davon gibt es Anpassungen an Dokkaebi, die beim Aktivieren ihrer Fähigkeit demnächst ständigen Kontakt mit dem Telefon des gewünschten Gegners halten muss. Abgesehen davon kann ihr Tablet beim Aktivieren von Solis gesehen werden, die damit zu einem besseren Konter gegen Dokkaebi werden könnte – was auch für Mute gilt, dessen Jammer das Hacken des Telefons verhindert. Als kleinen Ausgleich kann IQ ihrer offensiven Kollegin dafür helfen, indem sie es ist, die das Telefon während des Hochladens des Hacks scannt.