// STADT-BREMERHAVEN — MOBILE & WEB
Spotify führt Playlist Notes für persönliche Anmerkungen ein
von Oliver Posselt
18. Aug. 2026 |
0
Spotify erweitert seinen Musikstreaming-Dienst um Playlist Notes. Es gab bereits Persönliche Notizen für einzelne Songs in Wiedergabelisten. Damit lassen sich einzelne Songs, Podcast-Folgen und Hörbücher innerhalb eigener oder gemeinsam gepflegter Playlists mit kurzen Anmerkungen versehen.
Eine Notiz kann beispielsweise erklären, warum ein Titel in der Sammlung gelandet ist, eine Erinnerung festhalten oder eine Empfehlung ergänzen. Auf dem Smartphone erfolgt das über das Drei-Punkte-Menü neben dem jeweiligen Eintrag. „Notiz hinzufügen“ auswählen, Text verfassen und speichern.
Sichtbar sind die Anmerkungen für alle Personen, die Zugriff auf die Playlist haben. Neben der Notiz erscheint der Name des Verfassers samt Verlinkung zu dessen Spotify-Profil. Entsprechend sollte man sich überlegen, welche persönlichen Informationen dort landen.
Playlist Notes für von Nutzern zusammengestellte Wiedergabelisten werden derzeit in den Spotify-Apps für iOS und Android in mehr als 100 Märkten verteilt. Welche Länder konkret dazugehören, nennt Spotify nicht. Wie üblich erfolgt die Freischaltung schrittweise. Ein App-Update allein garantiert also noch nicht, dass die Funktion sofort auftaucht.
Daneben setzt Spotify die Notizen auch bei redaktionellen Playlists ein. Die zuständigen Redakteure können dort ihre Auswahl erklären und zusätzliche Hintergründe zu einzelnen Titeln liefern. Ergänzend führt Spotify Editor Profiles mit bevorzugten Songs, Alben und den jeweils betreuten Playlists ein. Notizen können außerdem in der aktuellen Wiedergabe auftauchen, selbst wenn der Titel außerhalb der ursprünglichen Playlist abgespielt wird.
Dieser redaktionelle Teil startet zunächst für Nutzer ab 16 Jahren in den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland. Zum Auftakt sind unter anderem „Today’s Top Hits“, „RapCaviar“, „Hot Country“, „All New Pop“, „mint“ und „Fresh Finds Hip-Hop“ dabei. Die persönlichen Playlist-Notizen werden davon unabhängig breiter verteilt. Klingt erst einmal unspektakulär, kann gemeinschaftlich gepflegten Sammlungen aber durchaus etwas mehr Flair und Geschichte verleihen.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.