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Löscharbeiten im deutsch-belgischen Grenzgebiet - Brandgeruch in Köln
Noch immer bekämpfen 170 Einsatzkräfte die Feuer im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn. Die Bürger in der Grenzstadt Monschau sollen in ihren Häusern bleiben, der Brandgeruch ist bis Köln und Wuppertal wahrnehmbar.
Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn unweit der Grenze zu Deutschland dauert der Kampf gegen die Waldbrände an. Das Feuer habe sich in der Nacht und am Vormittag nicht weiter Richtung deutsche Grenze ausgebreitet, sagte der Feuerwehrsprecher der Grenzstadt Monschau, Tobias Schell. Die Flammen seien weiter gut zwei Kilometer entfernt. "Aktuell ist das beherrschbar."
Falls der Wind auffrische und in eine ungünstige Richtung drehe, könnte dies das Feuer aber erneut stärker anfachen. Die Kräfte hätten für diesen Fall vorsorglich Löschwassertanks in den möglicherweise betroffenen Gebieten aufgestellt. Günstig wirkten sich kräftige Schauer aus. Der Regen sollte auch in den nächsten Tagen voraussichtlich anhalten.
Aktuell seien noch 170 Einsatzkräfte im Drei-Schicht-System im Einsatz. Die Löscharbeiten würden sicher noch etliche Tage dauern, sagte er.
In Monschau liegt intensiver Brandgeruch in der Luft - Türen und Fenster sollten geschlossen bleiben.
In Monschau sowie den Gemeinden Simmerath und Roetgen wurden die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Es kommt zu erheblichen Geruchsbelästigungen und einer möglichen Schadstoffbelastung. "Gesundheitliche Gefahren können nicht ausgeschlossen werden", teilte die Gemeinde mit. Klima- und Lüftungsanlagen sollten abgeschaltet sowie Fenster und Türen geschlossen bleiben. Tiere sollten ebenfalls in geschlossenen Räumen gehalten werden.
Feuerwehrsprecher Schell erläuterte, dass die Geruchsbelastung durch die stark qualmenden Schwelbrände im torfigen Boden entstehe. "Der Boden ist eigentlich eine Glutfläche", sagte er. Darauf sei vormittags Regen gefallen, der große Mengen Wasserdampf brachte.
Hintergrund
17.08.2026
Im belgischen Hohen Venn lauert die Gefahr auch unterirdisch: Auch Teile des Toorfmoores brennen.
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Das Großfeuer an der belgisch-deutschen Grenze sorgte auch in Köln und Wuppertal - also mehr als 100 Kilometer weit entfernt - für Brandgeruch. Die Kölner Feuerwehr rief eine "großräumige Geruchslage" im Gebiet der Millionenstadt aus. Es drohe aber keine Gefahr, hieß es.