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EcoFlow Stream 5000 und 3000: Neues Balkonkraftwerk macht Anker Solix Konkurrenz
EcoFlow kündigt zur Intersolar 2026 eine Reihe neuer Produkte an. Neben der Energiemanagement-Plattform Oasis 3.0, dem KI-basierten Energieassistent EcoFlow EcoBot und der Ocean 2 Heimspeicherfamilie gehört dazu auch das neue Plug-in-Solarsystem Stream 2, mit dem der Hersteller Anker Solix Konkurrenz macht.
Die 2. Generation der Stream-Serie für kleine und große Balkonkraftwerke umfasst unterschiedliche Modelle: Stream 3000, Stream 5000, Stream AC 5000 sowie jeweils Erweiterungsbatterien mit 3 und 5 kWh Kapazität. Auch bei diesen Modellen stehen die 3000 und 5000 für die Kapazität des in das All-in-One-System mit Wechselrichter integrierten Akkus mit 3 und 5 kWh (3.014 Wh und 5.024 Wh).
Ein Vergleich mit der Anker Solix Solarbank 4 Pro zeigt, wie ähnlich viele Leistungsdaten beider Systeme sind, was nicht die einzige Parallele zwischen Solarbank 4 Pro und Stream 5000 ist, wie das neue Design und die daraus resultierenden Änderungen bei EcoFlow belegen.
EcoFlow bietet mit der Stream 3000 und Stream 5000 auch eine lokale Steuerung des Systems über die App. So kann das System auch ohne Cloud-Anbindung oder Internet weiterhin gesteuert werden. Zum Start wird diese lokale Steuerung aber noch nicht bereitstehen, sondern soll im September per Update folgen. Anker bietet hingegen lokale APIs, mit denen man das System beispielsweise über Home Assistant steuern kann, was aber eine solche Plattform, zusätzliche Konfiguration und die Kenntnis darüber erfordert.
Die markanteste äußere Veränderung des Stream 3000 und Stream 5000 ist das komplett neue Design der Serie. Einerseits verzichtet EcoFlow auf ein Gehäuse aus Kunststoff und setzt nun auf Aluminium, da dies von Kunden als hochwertiger eingeschätzt wird, andererseits sind die Steckersolarsysteme nun so aufgebaut, dass sie weniger Grundfläche benötigen, dafür aber höher sind. Das Feedback der Kunden sei gewesen, dass sie zum Aufstellen zwar Platz in der Höhe hätten, nicht aber in der Fläche. Aus diesem Grund lassen sich die Zusatzbatterien nun auch unter die Haupteinheit stellen und kabellos über Kontakte mit dieser verbinden. Hier setzt EcoFlow künftig also auf dasselbe Konzept, wie Anker Solix es mit der Solarbank seit mehreren Generationen verfolgt. Für Nutzer ist diese Änderung eine enorme Verbesserung. Einerseits muss nicht wie bei der letzten Generation ein zusätzliches Kabel erworben werden, das anfänglich zudem schlecht verfügbar war, andererseits müssen Erweiterungsbatterie und Haupteinheit nicht mehr nebeneinander gestellt werden.
Stream 5000 und Stream 3000 unterscheiden sich in der Akkukapazität und der Ein- und Ausgangsleistung über AC und Solar. Stream 5000 und Stream AC 5000 unterscheiden sich hingegen in den PV-Anschlüssen, denn die Stream AC 5000 verzichtet als reiner Nachrüstspeicher gänzlich auf Solareingänge. Sie kann beispielsweise bei einer vorhandenen Dach-PV-Anlage ohne Speicher an einer beliebigen Stelle im Haushalt nachgerüstet werden, um Überschussleistung zu speichern. Auf diese Weise lassen sich insgesamt bis zu 90 kWh an Speicher verteilt nachrüsten.
Stream 5000 bietet 4 MPPT für insgesamt maximal 5.000 Watt Solarleistung, kann also über jeden Anschluss 1.250 Watt verarbeiten. Stream 3000 verfügt zwar auch über 4 MPPT, diese unterstützen aber jeweils nur 600 Watt und so maximal in Summe 2.400 Watt. Selbst dies ist aber mehr als beim größten Vorgänger, der Stream Ultra X (Test), die auf maximal 2.000 Watt kommt.
Stream 5000 kann eine Ausgangsleistung von bis zu 3.000 Watt bereitstellen, wenn Solarenergie über die PV-Eingänge bereitsteht oder eine Erweiterungsbatterie verbunden ist. Die maximale AC-Eingangsleistung über den On-Grid-Anschluss erhöht sich ebenso von 2.500 Watt auf 3.000 Watt, wenn eine Erweiterungsbatterie verbunden ist.
Die Betriebstemperatur liegt bei allen Geräten zwischen -20 und +55 °C. Bei Temperaturen unter 10 °C wird eine integrierte Batterieheizung genutzt, damit der Akku effektiv arbeiten und noch geladen werden kann. Alle G