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Die Spritpreise sind wegen Niedrigwassers erneut gestiegen
Tanken ist wieder teurer: Die Preise für Benzin und Diesel sind an deutschen Tankstellen zuletzt um mehrere Cent gestiegen. Das liegt auch an historisch niedrigen Pegelständen des Rhein.
Tanken hat sich im Wochenvergleich erneut verteuert: Ein Liter Benzin (Super E10) kostet heute im Bundesschnitt 2,162 Euro und somit 3,7 Cent mehr als in der Vorwoche, wie der ADAC mitteilt. Der Dieselpreis stieg danach noch stärker, um 5,3 Cent auf 2,253 Euro pro Liter.
Zum Teil seien die hohen Preise auch durch das historische Niedrigwasser des Rhein zu erklären: Vergangene Woche war der Pegel bei Kaub zwischen Mainz und Koblenz erstmals auf einen einstelligen Wert gesunken, was zu starken Einschränkungen der Schifffahrt führte. Das erschwert auch den Transport von Benzin und Diesel über die Wasserstraße.
So sind die Spritpreise vor allem in den an den Rhein angrenzenden Bundesländern hoch. Das zeigen Daten des ADAC aus dem aktuellen Bundesländervergleich der Kraftstoffpreise. Besonders teuer sind Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Während Nordrhein-Westfalen insbesondere beim Diesel vorn liegt (2,254 Euro je Liter), steht Hessen bei Super E10 an der Spitze (2,164 Euro).
Zwar sind am Pegel bei Kaub am Dienstag und Mittwochmorgen bis zu 14 Zentimeter gemessen worden, wie aus dem Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice (Elwis) der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung hervorgeht. Für die kommenden Tage werden weiter leicht steigende Werte prognostiziert. Anschließend deutet sich demzufolge aber wieder ein Rückgang an.
Hintergrund
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Und auch die Ölpreise waren zuletzt wieder gestiegen: Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI verteuerten sich um jeweils mehr als ein Prozent auf 92,12 und 86,05 Dollar je Fass (159 Liter). US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, es fänden derzeit keine Gespräche mit dem Iran statt.
Der ADAC betont allerdings, dass diese Entwicklungen die hohen Preise an deutschen Tankstellen nicht allein erklären könnten: "Aus Sicht des ADAC liegen die Kraftstoffpreise in Deutschland nach wie vor auf einem zu hohen Niveau", erklärte der Club. Insgesamt sei das Preisniveau nicht angemessen.