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Forschungserfolg treibt Aktien von Moderna & Co.
Die beiden US-Pharma-Unternehmen Moderna und Merck haben möglicherweise einen Durchbruch bei einem potenziellen Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs erreicht. Das kommt bei Anlegern und Analysten gut an.
Eine erfolgreiche Studie zu einem Impfstoff gegen Hautkrebs sorgt angesichts der steigenden Zahl von Hautkrebs-Fällen beziehungsweise Behandlungen für Aufsehen: In den USA konnte Unternehmensangaben zufolge nachgewiesen werden, dass der personalisierte Krebs-Impfstoff Intismeran Autogene kombiniert mit dem Krebsmedikament Keytruda von Merck & Co. das Wiederauftreten von Melanomen reduziert.
Eine klinische Studie zum Test des therapeutischen Impfstoffes lieferte positive Resultate.
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Damit sei das primäre Studienziel bei Patienten mit fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs erreicht worden, heißt es weiter. Für moderne, mRNA-basierte Therapien wäre das Experten zufolge ein wichtiger Meilenstein.
Es handelt sich dabei um individuell angepasste Impfstoffe. Sie sollen dem Körper den genetischen Bauplan für tumorspezifische Proteine liefern. Und dem Immunsystem der Krebspatienten so ermöglichen, nach Operationen verbliebene Krebszellen gezielt zu erkennen und zu zerstören.
Ein neuer mRNA-Ansatz zeigt vielversprechende Ergebnisse. Von einem Durchbruch wollen Experten dennoch nicht sprechen.
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Analyst Luca Issi von der kanadischen Bank RBC sprach angesichts der erfolgreichen Studie von einem kolossalen Durchbruch und hervorragenden Neuigkeiten für Patienten.
Mehr als nur den Erfolg eines einzelnen Medikaments sieht Maximilian Wienke, Marktanalyst beim Broker E-Toro. Er glaubt, die Studie liefere einen wichtigen Machbarkeitsbeweis für den gesamten Bereich der mRNA-Onkologie.
"Gelingt der Ansatz auch bei Lungenkrebs oder anderen Tumorarten, könnte sich der adressierbare Markt erheblich vergrößern", sagt Wienke. Allerdings gibt der Analyst zu bedenken: "Der Weg von einer erfolgreichen Studie zu einem profitablen Produkt bleibt lang."
Marktbericht
17.06.2026