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Wochenrück- und Ausblick: Das Pixel 11 Pro im Test und ein dekompilierter N64-Klassiker
Diese Woche hat die Auslieferung der Google-Pixel-11-Serie begonnen. ComputerBase hatte pünktlich zum Embargo das Pixel 11 Pro im Test und hat damit die meisten Leser angezogen – gefolgt von Stalker 2 mit Update 2.0 und einer Tastatur im Test. Derweil haben es Entwickler geschafft, GoldenEye 007 vollständig zu dekompilieren.
Das Pixel 11 Pro zeigte sich im Test als Android-Smartphone mit vielen positiven Eigenschaften, zugleich aber auch mit fragwürdigen Entscheiden durch Google, die im Konflikt mit dem sehr hohen Preis stehen. Einen positiven Eindruck hinterließen Kamera und Camera Looks, Display, Verarbeitung, Software und Support, drahtloses Laden und Konnektivität. Das alles passt zum aufgerufenen Preis von mindestens 1.199 Euro.
Dafür gibt es dieses Jahr im Basismodell aber nur noch 12 GB statt 16 GB RAM, die letztes Jahr noch Standard für alle Speicherkonfigurationen waren. Dieses Jahr ist das erst ab dem Modell mit 512 GB der Fall, das ab 1.329 Euro zu haben ist. Immerhin lässt sich Googles unverbindliche Preisempfehlung durch vielfältige Rabatte und den Eintausch von Altgeräten deutlich reduzieren.
Weniger zum Preis wollte Googles Tensor G6 passen. Der Prozessor kommt zwar mit aktueller CPU, doch bei der Grafikeinheit greift Google auf fünf Jahre alte GPU-IP von Imagination Technologies zurück, die unter Dauerlast hinter die GPU-Leistung des Tensor G5 zurückfällt. Glücklicherweise rettet Googles gut abgestimmte Software das Gesamtpaket, sodass sich das Smartphone im Alltag selbst mit weniger Chip-Leistung, als sie etwa der neueste Snapdragon bietet, schnell und flüssig verhält.
Unter den Tagesmeldungen hat es das vor 29 Jahren exklusiv für Nintendo 64 veröffentlichte GoldenEye 007 ganz nach oben geschafft. Der Programmcode des Shooter-Klassikers gilt nach jahrelanger Arbeit nämlich als vollständig dekompiliert.
Der rekonstruierte Quellcode erleichtert native Portierungen, umfangreiche Modifikationen und die langfristige Bewahrung des Spiels. Entwickler können außerdem wesentlich tiefer in das Spiel eingreifen, Fehler korrigieren, die Technik modernisieren oder den Klassiker um neue Inhalte und Spielmechaniken ergänzen.
Mit der 180. Ausgabe des ComputerBase-Podcast war dieses Woche außerdem dessen Sommerpause vorbei. Fabian und Jan haben sich wieder zusammengesetzt und über sich unter anderem über die gegenwärtige Preissituation bei Grafikkarten, Arbeitsspeicher und Spielkonsolen, den Trubel um GTA 6 und FSR 4 in Alan Wake II unterhalten.
Die nächste Woche steht beinahe vollständig im Zeichen der Gamescom. Nach Köln reisen für ComputerBase Fabian, Jan und Wolfgang. Die Leserschaft darf sich über zahlreiche Meldungen und Eindrücke zur Gaming-Messe freuen. Der 26. August gilt dabei als Fachbesucher- und Medientag, ab dem 27. August steht die Gamescom allen offen.