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Schauspieler: Jacob Elordi hält sich nicht für einen Überlebenskünstler
Schauspieler Jacob Elordi bei der Premiere seines neuen Films in London
Sätze, die wohl nur ein aufstrebender Hollywoodschauspieler zu sagen vermag: Jacob Elordi, 29, würde während einer Apokalypse von allen alltäglichen Dingen Filme am meisten vermissen. Und jenseits vom Alltag natürlich die Menschen, die ihm nahestehen: »All die Menschen, die man liebt. Es wäre hart, sie nicht mehr um sich zu haben«, sagte Elordi der Nachrichtenagentur dpa.
Warum der australische Schauspieler, primär bekannt aus »Euphoria«, »Saltburn« und den »Kissing Booth«-Filmen, dieses Gedankenspiel macht? Elordi spielt eine der Hauptrollen in Ridley Scotts neuem Endzeitdrama »Das Ende der Sterne«, welches diese Woche in die Kinos kommt. (Mehr zu Ridley Scott, seinem Film und seiner Zeit als Kriegskind, lesen Sie hier.)
Darin ist Elordi in der Rolle des Mechanikers Hig einer der wenigen Überlebenden, nachdem eine Pandemie einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat. Gemeinsam mit einem ehemaligen Soldaten (Josh Brolin) lebt Hig auf einem verlassenen Flugplatz in der Wildnis, verteidigt das Gelände gegen Fremde und unternimmt regelmäßig Erkundungsflüge mit einer Cessna.
Dass er sich wie seine Filmfigur Hig in der Wildnis durchschlagen, draußen in der Kälte schlafen und eigenhändig Dinge reparieren könnte, bezweifelt Elordi. »Das müssten wir sehen«, sagte der Schauspieler, der auch als möglicher James-Bond-Kandidat gehandelt wird. »Ich weiß es nicht. Ich bin mir wirklich nicht sicher.«
Er halte sich nicht gerade für einen Überlebenskünstler; in einer Apokalypse, wie in seinem neuen Film, wäre er nach eigener Einschätzung aufgeschmissen. »Ich würde nicht lange durchhalten«, sagte Elordi weiter.
Einsam wie die Rollen von Brad Pitt und Jacob Elordi: In aktuellen Kinofilmen spielen schöne Superstars isolierte Männer. Für Menschen, die tatsächlich unter wenig Kontakten leiden, bedeutet das nichts Gutes. Warum das so ist, lesen Sie hier.