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TerraMaster F4-425 Pro im Test: KI-Agenten steuern das 5‑GbE-NAS mit Core 3 N350
Das TerraMaster F4-425 Pro NAS setzt auf einen hybriden Ansatz mit HDDs und M.2-SSDs und geht mit OpenClaw und der Steuerung per AI-Agenten einen anderen Weg bei der KI als andere NAS. Mit zwei 5-Gigabit-LAN-Ports und einem Core 3 N350 und 16 GB RAM überzeugt auch die Leistung.
Auch bei den NAS-Systemen von TerraMaster steht AI künftig im Fokus. Das F4-425 Pro ist das neue Flaggschiff unter den AI-optimierten NAS und setzt bereits auf das neue Betriebssystem TOS 7, das der Hersteller als erstes AI-natives NAS-Betriebssystem mit AI-Integration vom Kernel bis zum Web-Interface bezeichnet. Funktionen des NAS lassen sich so auch über einen KI-Agenten steuern – ein Ansatz, den Synology in Teilen so auch mit dem Update auf DSM 7.4 angekündigt und vorgenommen hat. Als Hybrid-NAS setzt das F4-425 Pro zudem auf ein 4+3-Bay-Design, bei dem vier klassische HDDs und drei M.2-SSDs im NAS genutzt werden können. Auch die drei M.2-SSDs können als RAID-5-Verbund konfiguriert werden und sind nicht auf den Einsatz als reiner Cache für HDDs beschränkt.
Mit Intel Core 3 N350 Prozessor, 16 Gigabyte DDR5-RAM und 8K-Video-Transcoding möchte das F4-425 Pro aber auch abseits von AI anspruchsvollen Aufgaben als Home-Server gewachsen sein. Für eine schnelle Datenübertragung bietet es auch zwei 5-Gigabit-LAN-Anschlüsse. Im Test muss es somit nicht nur seine Qualitäten in Sachen AI unter Beweis stellen, sondern sich auch den Geschwindigkeitstests stellen.
Das TerraMaster F4-425 Pro mit N350 ist ab heute zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 839,99 Euro im Handel erhältlich*. TerraMaster bietet das F4-425 Pro unter derselben Bezeichnung auch mit einem Intel Core 3 N305 an. Dieses Modell, das ebenfalls heute startet, kostet 739,99 Euro*.
Stellt man das F4-425 Pro dem Vorgänger, dem F4-424 Pro (Test), gegenüber, zeigen sich die Unterschiede beim Prozessor, Speicher und Netzwerk. Wohl auch aufgrund der Speicherkrise setzt TerraMaster auf 16 statt 32 GB RAM im neuen Modell. Beim Prozessor gibt es mit dem Core 3 N350 anstelle des Core i3-N305 ein neueres Modell, das weniger verbraucht, bei der Leistung aber kaum Unterschiede machen sollte. Der in Intel-7-Lithographie gefertigte Prozessor verfügt über eine TDP von nur 7 Watt, was potenziell halb so wenig ist wie beim N305, der jedoch auf bis zu 9 Watt runtergedreht werden konnte. Der Turbotakt fällt mit bis zu 3,9 GHz minimal höher aus als die 3,8 GHz des N305. 8 Kerne und 8 Threads bieten beide. Mehr gibt es beim neuen Pro-Modell dafür beim Netzwerk und den M.2-Steckplätzen. Mit drei M.2-Slots ist das neue Modell beim Einsatz von SSDs flexibler und erlaubt auch dort den Einsatz eines RAID-Verbundes. Beim LAN kommen mit zwei 5-Gigabit-Anschlüssen doppelt so schnelle Ports zum Einsatz wie beim F4-424 Pro, das auf zwei Mal 2,5 Gbit/s setzt.
Im Vergleich zum aktuellen F4-425 Plus mit Intel N150 von TerraMaster erhält das F4-425 Pro mit dem N350 hingegen doppelt so viele CPU-Kerne.
Ein Vergleich zum neuen Ugreen DXP4800 GT (Test) zeigt dessen Stärke bei den Anschlüssen. Mit zwei 10-Gigabit-LAN-Anschlüssen sind diese noch einmal doppelt so schnell wie beim F4-425 Pro und mit einem SD-Kartenleser erhält man bei Ugreen eine Schnittstelle, die TerraMaster nicht bedient. Zudem ist das DXP4800 GT günstiger als das F4-425 Pro. Drei M.2-Steckplätze bietet es jedoch nicht, die beiden Ports, die es bietet, lassen sich jedoch ebenfalls für ein SSD-Volume oder einen SSD-Cache nutzen.
Der Intel-Prozessor im F4-425 Pro integriert eine Intel Graphics als iGPU, wovon TerraMaster auch Gebrauch macht, indem das NAS wieder mit einem HDMI-2.1-Ausgang ausgestattet ist. Er unterstützt UHD mit bis zu 60 Hz. Schließt man das NAS an einen Monitor an, kann man theoretisch mit verbundener Tastatur auf die Konsole des Linux-Systems zugreifen.
Mit Hardware Encryption und Hardware Transcoding Engine sind CPU und GPU von Intel für NAS-Aufgaben bestens gerüstet. Beim Hardware Transcoding werden H.264, H.265, MPEG-4 und VC-1 mit maxim